Zivilstreife in Fußgängerzone überholt: Fahrer reagiert aggressiv

3. Dezember 2019
Symbolfoto: Anke Donner
Wolfenbüttel. Am Montagmittag gegen 14:25 Uhr sollte ein Autofahrer, der mit seinem Auto in der Kommißstraße unterwegs war, kontrolliert werden. Zuvor hatte er die Fußgängerzone in der Kommißstraße befahren, hier einen zivilen Funkstreifenwagen überholt und dann vor einem Ladengeschäft in der Fußgängerzone angehalten. Bei der nun folgenden Verkehrskontrolle zeigte sich der 50-jährige Fahrer aus Wolfenbüttel äußerst unkooperativ, aggressiv und uneinsichtig. Das berichtet die Polizei in einer Pressemeldung.

Der Mann versuchte, die Kontrollstelle zu Fuß zu verlassen, um weiter seinen Geschäften nachzugehen. Er musste durch die Beamten am Fortgehen gehindert werden. Auch seine 48-jährige Beifahrerin zeigte sich völlig uneinsichtig und verweigerte zunächst die Bekanntgabe ihrer Personalien. Zur Durchsetzung der polizeilichen Maßnahmen wurde der 50-Jährige zur Wache des Polizeikommissariates gebracht und später, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen nach Hause entlassen.

Strafverfahren eingeleitet

Neben der Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Befahrens der Fußgängerzone, wurde gegen den 50-Jährigen ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Wiederstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Gegen die weibliche Begleitung wurde ebenfalls ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen ihrer Weigerung der Personalienangabe eingeleitet.

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