Wolfenbüttler C&S Group kooperiert mit chinesischem TÜV

4. Juni 2019
David Bollati, Geschäftsführer der C&S group, enthüllt mit seinen chinesischen Kooperationspartnern das neue Firmenschild. Foto: C&S Group
Wolfenbüttel. Einen gewaltigen Entwicklungsschritt in ihrer noch jungen Firmengeschichte vermeldet die C&S group GmbH. Die Wolfenbütteler unterzeichneten im März einen Kooperationsvertrag, der weitreichende Folgen hat.

Gemeinsam mit der chinesischen „Firma China Automotive Technology and Research Center Co., Ltd.“ (CATARC) und „TOYOTA TSUSHO NEXTY ELECTRONICS CO., LTD.“ (DALIAN) gründete die C&S group ein Joint Venture, das den Wolfenbüttelern den Einstieg in den chinesischen Markt erleichtern wird. Bei der Eröffnungszeremonie in Changzhou/China, enthüllten die Kooperationspartner am 22. Mai die Schilder des Joint Venture Unternehmens.

Der Weg auf’s Internationale Parkett

„Bislang sind wir mit unserer Dienstleistung in erster Linie auf den Märkten in Europa, den USA und Japan aktiv“, schildern die beiden C&S-Geschäftsführer Frank Fischer und David Bollati. Seit der Gründung vor zehn Jahren habe sich ihre Firma einen Namen gemacht im Bereich vernetzter Systeme im Automobilbau. Vor allem als Prüf- und Testhaus seien die Wolfenbütteler ein anerkannter Partner sämtlicher großer Autohersteller.

Offenbar hat sich ihr Ruf bis nach Fernost herumgesprochen. „Tong Wang, der Senior Projekt Manager von CATARC, kam Ende 2017 auf uns zu und hat eine Kooperation angeregt“, erzählt Bollati. Ein Jahr zuvor hatten die Chinesen in München eine Niederlassung gegründet – die erste außerhalb Chinas. Das ist ein richtig starker Partner“, freut sich Fischer. „CATARC‘ ist die größte staatliche Forschungsstelle für Autos in China und gilt als eine Art Staats-TÜV. Die sind einzigartig aufgestellt und ein herausragender Partner.“

Eine Große Chance für das Unternehmen

Wie wichtig die neue Kooperation werden könnte, belegen die beiden Unternehmer mit Zahlen: „In China gibt es mehr als 1.000 Fahrzeughersteller“, berichten die Geschäftsführer, „und die zahllosen Zulieferbetriebe kommen noch dazu.“ Vor allem aber habe das Joint Venture Rückenwind von höchster Stelle. „Transportation und Automotive sind Zukunftsthemen, die der chinesischen Regierung sehr wichtig sind“, zitieren die Wolfenbütteler aus vielen Gesprächen in China.

Das wurde auch deutlich mit Blick auf den Reiseplan der C&S-Delegation: Gleich im Anschluss an die Gründungszeremonie auf ganz großer Bühne startete eine Ethernet-Standardisierungskonferenz, bei der Fabian Nikolaus, Projektmanager der C&S group im Bereich Ethernet, und David Bollati referierten. „Die Chinesen wollen auf dem Weg zur Standardisierung keine Zeit verlieren. In einem Workshop haben wir den Stand der Dinge zum Thema Normierungsverfahren und Marktzulassung außerhalb Chinas vorgestellt.“ Vor der Gründungszeremonie gab es eine zweiwöchige Rundreise mit Kundenbesuchen.

Die C&S group wurde vor zehn Jahren gegründet und bezog Ende 2018 eine neue Firmenzentrale an der Schweigerstraße in Wolfenbüttel. Am neuen Joint Venture ist sie mit 25 Prozent beteiligt.

Wertschätzung von Anfang an

Der Firmenname des neuen Joint Ventures mit Sitz in Changzhou/China lautet CATARC AERI C&S Intelligence Technology Co. LTD. „Wir sind stolz darauf, dass unsere chinesischen Partner Wert darauf gelegt haben, unser Firmenkürzel in den neuen Namen zu übernehmen“, betonen Fischer und Bollati. „Dies ist ein Zeichen der Wertschätzung und der großen Reputation, welche die C&S group in Fernost genießt.“

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