Weitere 415.000 Euro für den Ausbau der Fußgängerzone benötigt

12. März 2019 von
Die Arbeiten rund um das Löwentor werden im Nachhinein teurer. Archivfoto: Anke Donner
Wolfenbüttel. Für die Neugestaltung der Fußgängerzone in den Bereichen Löwenstraße, Großer Zimmerhof und Krambuden werden überplanmäßige Ausgabe in Höhe von 415.000 Euro benötigt. Das geht aus einer Beschlussvorlage der Verwaltung hervor, die am kommenden Freitag im städtischen Wirtschaftsausschuss behandelt wird. Die Entscheidung trifft der Rat der Stadt.

Das Maßnahmenbudget würde sich bei Zustimmung von 2.795.600 auf 3.210.600 Euro erhöhen. Die Deckung soll aus freien Mitteln anderer Projekte, die aus kapazitären Gründen 2019 nicht umgesetzt werden können, erfolgen.

Die zusätzlichen Kosten hängen laut Verwaltung mit der Bauverzögerung zusammen. In dem mit der bauausführenden
Firma ursprünglich geschlossenen Bauvertrag war, im Hinblick auf den avisierten Eröffnungstermin des Bauvorhabens Löwentor, als Bauende der 15. März 2018 vereinbart. Da sich jedoch die Eröffnung des Löwentors verschoben habe, wurden in dem unmittelbaren Bereich des ehemaligen Hertie-Hauses die Oberflächen mit einer provisorischen Asphaltdecke versehen, damit durch den anstehenden Hochbau die neuen Beläge nicht beschädigt werden.

Erläuterung der Kostenerhöhung im Einzelnen

Durch die zeitliche Unterbrechung der Arbeiten fallen zusätzliche, vorher nicht kalkulierbare
Kosten an:

  • Zuschlag auf die Restauftragssumme aufgrund von Materialpreis- und Lohnerhöhungen: zirka 75.000 Euro
  • zusätzlich zu berücksichtigende Leistungen außerhalb des bestehenden Bauvertrages für Aufbruch und Abtransport des eingebauten Asphaltprovisoriums, Transport der bereits gelieferten Materialien wie Betonplatten und Natursteinpflaster vom Lagerplatz des AG, Einbau des Natursteinpflasters aus der Schlossplatzmaßnahme im Aufweitungsbereich Löwenstraße (Mehrkosten- Differenz von Natursteinpflaster gegenüber ursprünglich beabsichtigtem Betonpflaster aufgrund der zwischenzeitlich angepassten Gestaltungsvorgabe), erneute Baustelleneinrichtung und Verkehrssicherung; zirka 200.000 Euro
  • Honorarkosten, Kosten für Absteckung, etc.: zirka 65.000 Euro
  • Zusätzliche Kosten für Beleuchtung Löwentor sowie Senkelektranteneinbau und –anschluss: zirka 27.000 Euro

Somit belaufen sich die Mehrkosten auf etwa 437.000 Euro inklusive eines Sicherheitszuschlags in Höhe von rund 10 Prozent auf die Gesamtsumme (= 70.000 Euro). Hierfür stünden noch Haushaltsmittel in Höhe von rund 25.000 Euro zur Verfügung; die restlichen Mittel (aufgerundet 415.000 Euro) seien kassenwirksam für 2019 bereitzustellen.

Lesen Sie auch:

Exklusiv: Löwentor-Eröffnung verschiebt sich auf Herbst 2019

Medienpartner
Anzeigen
Veranstaltungen
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: wolfenbuettel@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-21
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztliche Bereitschaftspraxis: 05331-8553990
Elterntelefon: 0800 111 0 550

Deutsches Rotes Kreuz
- Servicestelle: 05331/ 9750 200
- Tafel: 05331/ 94 86 55
- Kleiderkammer: 05331/ 927 846 4
- ITZ: 05331/ 927 847-0
- Solferino: 05331/ 927 84 2880
- Pflege+Betreuung: 05331/ 9750 714
- Rettungsdienst: 05331/ 9750 612

Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenschutzhaus Wolfenbüttel: 05331-41188
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Hospizverein Wolfenbüttel: 0171/6226606
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Wolfenbüttel: 05331-9340
Landkreis Wolfenbüttel: 05331-840
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Stadt Wolfenbüttel: 05331-860
Strom-Gas-Wasser-Störungsstelle der Stadtwerke Wolfenbüttel: 05331-408111
Technisches Hilfswerk (THW) Wolfenbüttel: 05 33 1 / 96 99 40
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006