Vier Shisha-Läden von Polizei kontrolliert – Eine Festnahme!

3. Februar 2019
Die Polizei kontrollierte vier Shisha-Läden in Wolfenbüttel. Symbolfoto: Archiv
Wolfenbüttel. Am gestrigen Samstag, ab 21:30 Uhr, kontrollierte die Polizei Wolfenbüttel mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei und in enger Zusammenarbeit mit dem Bürgeramt der Stadt Wolfenbüttel, dem Gewerbeaussichtsamt, dem Zoll, dem Landkreis Wolfenbüttel und der Feuerwehr Wolfenbüttel insgesamt vier Shisha Bars im Stadtgebiet von Wolfenbüttel.

In einer Pressemitteilung schreibt die Polizei: „Kontrollen in anderen Städten haben gezeigt, dass die Shisha Bars überwiegend von Jugendlichen, Heranwachsenden und jungen Erwachsenen besucht werden. Hierbei wurde oftmals festgestellt, dass Kinder und Jugendliche verbotenerweise Tabak konsumieren.“ Auch seien in den Betrieben demnach immer wieder arbeitsrechtliche Verstöße festgestellt worden. Die Überprüfungen hätten zudem häufig Verstöße gegen das Tabaksteuergesetz ergeben. Doch damit nicht genug. „Im vergangenen Jahr ist es im gesamten Bundesgebiet auch vermehrt zu Einsätzen aufgrund von Kohlenmonoxidvergiftungen gekommen“, so die Polizei.

29-Jähriger festgenommen

Im Ergebnis seien bei der gestrigen Kontrolle in den vier Bars zirka 130 Personen angetroffen und überprüft. Hierunter hätten sich 16 Jugendliche befunden, die an ihre Erziehungsberechtigten übergeben wurden. Gegen einen 29-jährigen Mann habe ein Haftbefehl bestanden, so dass dieser vorläufig festgenommen wurde. Weiterhin seien zwei Arbeitnehmer festgestellt worden, die seitens des Arbeitgebers nicht ordnungsgemäß angemeldet waren. Zudem wurden zirka 36 Kilogramm Tabak wegen des Verstoßes gegen das Tabaksteuergesetz sichergestellt. In den Räumlichkeiten seien laut Polizei auch einige baurechtliche und sicherheitsrelevante Mängel, unter anderem fehlende oder mangelhafte Feuerlöscher und mangelhafte Kennzeichnung von Fluchtwegen, festgestellt werden.

Verschiedene Strafverfahren und Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet, hierzu werden noch weitere Ermittlungen erfolgen.

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