Verein E&Z plant eine Gründer-Offensive

31. Januar 2019
Ein Teil der Mitglieder kam zur Jahresversammlung des Beraternetzwerks E&Z ins Herzog Heinrich am Schützenhaus, ganz vorn der Vorsitzende, Michael Schmitz (Mitte). Foto: Verein
Wolfenbüttel. Der Verein "Existenz und Zukunft" (E&Z) wolle künftig noch stärkere Impulse in die lokale Wirtschaft hinein geben. Bei ihrer Jahresversammlung verständigten sich die Mitglieder des Beraternetzwerks für Stadt und Landkreis Wolfenbüttel auf diesen Kurs. Dies teilt der Verein in einer Pressemitteilung mit.

Festgelegt worden sei zwar noch nichts, doch die Ideensammlung startete noch während der Sitzung im Herzog Heinrich am Schützenhaus. Unter Leitung des Vorsitzenden Michael Schmitz sowie des Geschäftsführers Dietrich Behrens seien zunächst die Regularien abgearbeitet worden, zu denen auch die Vorstandsberichte gehören. Behrens, der im Hauptberuf Wirtschaftsförderer der Stadt sei, listete 22 Gespräche auf, die er im vorigen Jahr mit potenziellen Existenzgründern geführt habe.  Dieser Personengruppe würden die Experten von E&Z kostenlose Hilfestellung und Beratung auf verschiedensten Gebieten anbieten, von der Betriebswirtschaft über steuerliche Aspekte, von der Krankenkasse bis hin zum Marketing.

Behrens berichtete von „vielen interessanten Ideen“, die in der Planung mehr oder weniger weit fortgeschritten waren auf dem Weg zur Marktreife. Die Gründungsideen hätten vom Koch bis zum männlichen Begleitservice gereicht. Es hätte aber auch den Fall gegeben, dass sich ein Konzept bei näherer Betrachtung als nicht tragfähig erwies. Dieser Gründer sei mittlerweile wieder in sein vorheriges Angestelltenverhältnis zurückgekehrt.

Rücklagen seien gewachsen

Als Schatzmeister legte Jens Düe den Kassenbericht vor. Die Betriebsmittelrücklage des Vereins sei weiter angewachsen, weil sich die Ausgaben auf Internet und Werbungskosten beschränken würden. Düe und dem weiteren Vorstand wurde daraufhin Entlastung erteilt. Neuwahlen stünden erst 2020 an, zum neuen Kassenprüfer für den ausscheidenden Götz Beigel wurde Frank Wöstmann ernannt. Die Betriebsmittel könnten künftig verstärkt in Veranstaltungen fließen. Jedoch: „Wir haben zwar einen tollen Vorstand“, lobte Schmitz, „aber unsere Mitglieder sind um den Verein herum eher passiv.“ Er wolle „bei dieser Gelegenheit provokativ die Sinnfrage stellen“, sagte der Vorsitzende. Er könne sich nicht erklären, warum bei teils hochkarätigen Info-Veranstatungen kaum Teilnehmer aus den Reihen des Vereins erschienen. Initiative sei gefragt, „zumal wir die Wirtschaftsförderer aus Stadt und Landkreis in unseren Reihen haben“, wunderte sich Schmitz. „Wir könnten eigentlich richtig was reißen.“

Das mochten die Anwesenden allerdings so nicht hinnehmen. Statt den Verein womöglich aufzulösen, plädierten sie für eine Offensive in 2019. Eine erste Umfrage brachte gleich zwei vielversprechende Ansätze. So solle das beliebte Gründer-Frühstück, zu dem einmal pro Monat jedermann eingeladen ist, in Zukunft noch aufgewertet werden. Einmal pro Quartal solle es ein Kurzreferat zum Thema Existenzgründung geben. Und zweitens habe E&Z in 2018 erkannt, dass die Geschäftsübernahme ein Thema ist, das rasant Tempo aufnehme. Darum solle es künftig eine Art Börse geben, auf der Ausstiegswillige Bestandsunternehmer ihre Firma potenziellen Gründern vorstellen. Analog zu dem schon jetzt sehr erfolgreichen Jungunternehmer-Abend könnte diese Veranstaltung als Altunternehmer-Abend eine ganz neue Zielgruppe erschließen.

Pläne für das erste Halbjahr stehen fest

Zwei starke Vorträge stünden auch schon für das erste Halbjahr schon fest. Am Donnerstag, 21. Februar, referiert ein Experte der Künstlersozialkasse unter dem Titel „Damit Freie frei arbeiten können“. Und am Donnerstag, 14. März, spricht ein weiterer Experte zum Thema „Digitalisierung ohne Angst vorm Finanzamt“. Beide Vorträge beginnen um 18.30 Uhr im Wolfenbütteler Ratssaal. Einlass ist eine Viertelstunde vorher.

Medienpartner
Anzeigen
Veranstaltungen
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: wolfenbuettel@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-21
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztliche Bereitschaftspraxis: 05331-8553990
Elterntelefon: 0800 111 0 550

Deutsches Rotes Kreuz
- Servicestelle: 05331/ 9750 200
- Tafel: 05331/ 94 86 55
- Kleiderkammer: 05331/ 927 846 4
- ITZ: 05331/ 927 847-0
- Solferino: 05331/ 927 84 2880
- Pflege+Betreuung: 05331/ 9750 714
- Rettungsdienst: 05331/ 9750 612

Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenschutzhaus Wolfenbüttel: 05331-41188
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Hospizverein Wolfenbüttel: 0171/6226606
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Wolfenbüttel: 05331-9340
Landkreis Wolfenbüttel: 05331-840
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Stadt Wolfenbüttel: 05331-860
Strom-Gas-Wasser-Störungsstelle der Stadtwerke Wolfenbüttel: 05331-408111
Technisches Hilfswerk (THW) Wolfenbüttel: 05 33 1 / 96 99 40
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006