Über 130 km/h innerorts: In Atzum sollen Smilies helfen

8. Oktober 2019 von
Vertreter des Ortsrates Atzum und der ausführenden SBW vor dem neuen Geschwindigkeitsmessgerät. Fotos und Podcast: Alexander Dontscheff
Atzum. Auf der Salzdahlumer Straße (K 4) in Atzum halten sich viele nicht an die innerorts geltende Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h. Ortsbürgermeister Jürgen Lingelbach berichtet von Ausreißern von über 130 km/h. Seit dem heutigen Dienstag gibt es hier zumindest einen Appell in Form einer elektronischen Geschwindigkeitsanzeige. Hält man sich ans Limit erscheint ein grüner Smilie, liegt man drüber wird es rot.

„Manche fahren einfach am Ort vorbei, obwohl sie sich innerorts befinden“, klagt Ortsbürgermeister Jürgen Lingelbach. Man habe schon einiges versucht. So wurden vor den Ortseingangschildern Tempo 70 Bereiche eingeführt – ohne Erfolg. Eigentlich habe man sich einen Kreisel an der Kreuzung zur K 2 gewünscht. Dies sei aber nicht umsetzbar. Auch Straßenschwellen könnten nicht gebaut werden, da es sich um eine Kreisstraße handele. Nun hoffe man auf die Wirkung der neuen Geschwindigkeitsmesstelle, die in der Nähe der Einmündung der Straße Vor den Drohnen in Fahrtrichtung Osten installiert wurde. Laut Aussage eines Anwohners gebe es aufgrund der zu schnellen Fahrer manchmal Probleme, von dieser Straße auf die K 4 aufzufahren.

Jürgen Lingelbach im Interview:

Jürgen Lingelbach, Ortsbürgermeister von Atzum.

Die Geschwindigkeitsmessanlage in Atzum ist eines von drei neuen Geräten. Wo die anderen beiden aufgestellt werden, ist noch nicht entschieden. Die Geräte speichern die Geschwindigkeiten und die Anzahl der passierenden Fahrzeuge, so ein Mitarbeiter der Städtischen Betriebe Wolfenbüttel (SBW).

Nicht jedes Fahrzeug hält sich an die vorgeschriebenen 50 km/h.

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