Üben, üben und ein bisschen Schneevergnügen

14. Januar 2019
Spaß im Schnee: der Kurs des Darstellenden Spiels des THG Wolfenbüttels. Foto: Kea Oelschlägel
Wolfenbüttel. Der 12. Jahrgang des Theodor-Heuss-Gymnasiums in Wolfenbüttel setzte sich in dem Kurs "Darstellendes Spiel" intensiv mit dem Klassiker "Struwwelpeter" des Kinderarztes Heinrich Hoffmann auseinander. Im März solle eine ganz eigene szenische Collage auf die Bühne gebracht werden, wie die Schule in einer Pressemitteilung bekanntgibt.

Über 170 Jahre ist er alt, der „Struwwelpeter“. Und wer kennt sie nicht, die Geschichten vom zündelnden Paulinchen, vom zappeligen Philipp oder vom verträumten Hans-Guck-in-die-Luft. Auch wenn sie heute als Beispiele für ‚schwarze Pädagogik‘ verstanden werden und inzwischen etwas in Verruf geraten sind, üben sie doch oder vielleicht auch gerade deswegen eine ungebrochen starke Faszination auf Kinder und Erwachsene aus.

Ziel des Kurses sei es gewesen eine eigene Lesart zu entwickeln, werfen die Geschichten doch zahlreiche Fragen etwa zu Erziehung, Bestrafung, Hygieneregeln und Gehorsam auf. Heute, wie zu der Zeit als Hoffmann einst das Werk als Weihnachtsgeschenk für seinen dreijährigen Sohn schrieb, wüchsen Kinder in einer Regelwelt von Erwachsenen auf, in welche sie sich einfügen müssen, die aber auch einen unheimlichen Spaß am Verbotenen entstehen lassen würden.

An drei Probentagen im tief verschneiten Torfhaus konnte der Kurs intensiv an der eigenen Auseinandersetzung mit den Themen des „Struwwelpeters“ arbeiten. Mit Bewegung und Rhythmus, Sprache, Gesang und vielen eigenen Kindheitserinnerungen hätten viele Inszenierungsideen umgesetzt werden können.

Bei aller Probenarbeit sollte aber auch der vergnügliche Part nicht ganz fehlen und so wäre der erste nennenswerte Schneefall im Harz genutzt worden, um in der Mittagspause den nahegelegenen Rodelhang zu erkunden.

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