Theaterwerkstatt am THG: Struwwelpeter in der heutigen Zeit

11. März 2019
Der THG-Kurs Darstellendes Spiel des 12. Jahrgangs zeigte eine Szenencollage zur Geschichtensammlung des "Struwwelpeter". Fotos: THG
Wolfenbüttel. Am 6. März zeigten Schülerinnen und Schüler des THG im Rahmen einer Theaterwerkstatt sich und drei Kursen der IGS Wallstraße gegenseitig ihre noch unfertigen Produktionen, gaben sich Feedback und schnupperten vor ihrem kritisch-konstruktiven Publikum echte Bühnenluft. Das berichtet das THG.

Ursprünglich sollten die Präsentationen der Proben-Arbeiten im Rahmen von „FreiSpiel – Das Wolfenbütteler Schultheater-Labor“ auf der Bühne des Lessingtheaters vorgestellt werden. Als diese Veranstaltung aus Krankheitsgründen kurzfristig abgesagt werden musste, boten die beteiligten Lehrkräfte des Theodor-Heuss-Gymnasiums spontan die eigene Aula-Bühne für die Aufführungen an.

Der THG-Kurs Darstellendes Spiel des 12. Jahrgangs zeigte eine Szenencollage zur Geschichtensammlung des „Struwwelpeter“. Das Ensemble hatte zusätzlich die eigenen 5. Klassen, die die erklärte Zielgruppe waren, mit im Publikum und somit ein kleines „Heimspiel“. So tanzten die zappeligen Philipps, flogen die waghalsigen Roberts, wüteten die bitterbösen Friederichs wie viele andere Figuren der Sammlung über die Aula-Bühne. Die vermeintlich in die Jahre gekommenen Geschichten wurden mal mehr, mal weniger ausführlich präsentiert und immer wieder für die heutige Zeit aktualisiert.

Aber nicht nur die Geschichten spielten eine Rolle, sondern eher die Themen, die sie ansprechen. Die Übermacht elterlicher Verbote und Regeln, aber auch die schiere Lust am reizvollen Spiel mit Verboten waren Thema. Mit teilweise diebischer Freude wurden die Anekdoten kleinerer und größerer Missetaten erzählt, sehr zur Freude der jüngeren Mitschülerinnen und Mitschüler.

Auch körperlicher Einsatz war gefragt.

In den Rückmeldungen der Fünftklässer nach dem Stück wurde der Vortrag eines selbstverfassten Songs von Wiebke Seifart und die vielen chorischen Passagen des Stückes, die für das Publikum immer wieder eindrucksvolle Bilder erzeugten, gelobt. Gelungen war für viele Zuschauer auch die „Fressorgie“, die das Ensemble mit Schokoküssen in der Suppenkasper-Szene veranstaltete, was bei einigen allerdings „Futterneid“ weckte. So forderte Zeynep aus der 5d stellvertretend für viele: „Die könnten uns am Ende auch Schokoküsse abgeben!“

„Fressorgie“ mit Schokoküssen,

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