Tastentaumel und Trommelschlag – Open Stage ist eine Talentschmiede

22. Oktober 2014 von
Open Stage in der New Yorker Musischen Akademie: Der 11-jährige Mert Yalniz spielte Ludwig van Beethoven, Sonatine in G-Dur. Foto: Sina Rühland

Braunschweig. Kleine Talente, große Talente, Anfänger und Profis: die offene Bühne der New Yorker Musischen Akademie im CJD Braunschweig gibt ihren Künstlern und Musikern ein Mal im Monat die Gelegenheit, sich der Bühne anzunehmen. Open Stage heißt der Konzertabend, bei dem so manch junger Musiker zu überraschen weiß.

Moritz und Justus Conrady sowie Trompeten-Lehrer Klaus-Peter Euen. Foto: Sina Rühland

Moritz und Justus Conrady sowie Trompeten-Lehrer Klaus-Peter Euen spielten Herbert Frei. Foto: Sina Rühland

In einigen Augen kann man an diesem Abend Leidenschaft sehen, in anderen das Lampenfieber. Sie sehen nervös oder gefasst aus, zweifelnd oder selbstbewusst. Die jungen Musiker der Akademie sollen sich mit Bühne und Publikum vertraut machen. Lernen, wie man sich den Zuhörern gegenüber verhält, dass man sich für den Applaus höflich bedankt. Zwischen 9 und 18 Jahre alt, stehen die Kinder und Jugendlichen mit Trompete, Horn oder Flöte, am Klavier oder Schlagzeug sitzend, vor den Eltern und Freunden – und spielen ihr Instrument.

Yunshin Choi hat den dritten Platz im Solo-Piano des Jugend musiziert Wettbewerbs belegt. Foto: Sina Rühland

Yunshin Choi hat den dritten Platz im Solo-Piano im Wettbewerb Jugend musiziert belegt. Foto: Sina Rühland

Unter den Musikern ist der 18-jährige Pianist Yunchin Choi, der kürzlich in der Kategorie Solo-Piano den dritten Platz des Bundeswettbewerbes Jugend musiziert belegt hat. Gelernt hat er in der Klasse des Klavier-Dozenten Karsten Scholz. Ein weiteres und deutlich jüngeres Talent ist der 11-jährige Mert Yalniz. Seine Mutter erzählt stolz, dass Merts Lehrerin sie vor einiger Zeit auf sein gutes Gehör aufmerksam machte – da solle man etwas unternehmen. Nun spielt Mert Klavier, und wie er spielt. Er zeigt beim Spielen schon die Attitüden der Großen. „Ich habe vor zwei Jahren mit dem Klavierspielen angefangen“, sagt er. Und es hätte damals gleich irgendwie gepasst. Mag sein, dass genau dieser Anfang, diese Liebe zum Instrument, die Hoffnung Erwachsener schwinden lässt, auch in späteren Jahren noch mit dem Musizieren beginnen zu können.

Lars Haukenfrers am Schlagzeug mit Ben Hans "Fill´er Up". Foto: Sina Rühland

Lars Haukenfrers am Schlagzeug mit Ben Hans „Fill´er Up“. Foto: Sina Rühland

Die musische Akademie behält sich jedoch nicht nur die Schulung junger Musiker vor. Schaut man sich die beruflichen Viten der Dozenten an, schöpft auch der musikalisch unbelehrte Mensch Hoffnung auf neue Impulse. Neben dem Instrumental- und Gesangsunterricht, bietet die musische Akademie auch Kunst- und Tanzkurse an. Informationen zu Programm und Angeboten unter www.musische-akademie.de.

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