Tag gegen den Schlaganfall: Infostand im Klinikum

10. Mai 2019
Klaus Ebers nutzt die Gelegenheit um auch seinen eigenen Blutdruck von Pflegekraft Susanne Isensee-Meier kontrollieren zu lassen. Foto: Tanja Bischoff
Wolfenbüttel. Am Freitag, dem „Tag gegen den Schlaganfall“, beteiligt sich das Städtische Klinikum Wolfenbüttel mit einem Informationsstand. Zusammen mit der Deutschen Schlaganfallhilfe und der Wolfenbütteler „Selbsthilfegruppe nach Schlaganfall“ wurden im Foyer des Klinikums Fragen beantwortet. Interessierte konnten sich zudem dem Blutdruck messen lassen.

Ein Bericht von Tanja Bischoff

Im Fokus der diesjährigen Veranstaltung steht das Thema „Neurologische Störungen nach Schlaganfall“. Diese gelten als unsichtbare Folgen des Schlaganfalls. Zu den häufigsten neuropsychologischen Funktionsstörungen nach Schlaganfall zählen Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen, oft einhergehend mit Gedächtnislücken. Ebenfalls häufig kommt es zu Sprach- oder Seh- und zu Planungsstörungen. Auch Depressionen und Schluckstörungen können auftreten. Dies alles sei für Patienten und auch Angehörige sehr belastend und schränke die Lebensqualität sehr ein, weiß Susanne Isensee-Meier, Pflegekraft der Schlaganfalleinheit im Klinikum, zu berichten.

Auch junge Menschen können betroffen sein

Risiko Faktoren für einen Schlaganfall sind unter anderem hoher Blutdruck, welcher nicht behandelt wird, Vorhofflimmern, Herz-Rhythmus-Störungen, erhöhte Zucker- und Cholesterinwerte. „Ganz wichtig ist es, nicht zu warten, wenn Sie einen Schlaganfall erkennen. Rufen Sie sofort einen Rettungswagen. Dann stehen die Chancen gut, dass und die Patienten keine Schäden zurück behalten“, so Isensee-Meier. „Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Blutdruck, achten Sie auf genug Bewegung und machen Sie Sport.“ Auch junge Menschen können betroffen werden. Oft ist ein Loch im Herzen, Foramen Ovale, die Ursache. Auch die Kombination von Rauchen und Pille ist ein Risikofaktor. Das Städtische Klinikum Wolfenbüttel betreut Patienten in Ihrer Schlaganfalleinheit. Hier werden die Patienten Medikamentös, mit Physio-, Ergo- und Logopädietherapie behandelt. Bei Bedarf gibt es eine psychologische Betreuung.

Klaus Ebers, Gruppensprecher der Selbshilfegruppe Schlaganfall, informiert mit seinen Kollegen bei der heutigen Veranstaltung. Jeden dritten Dienstag im Monat trifft sich die Gruppe im Sozialzentrum Kommisse. Hier können Betroffene zusammen mit Ihren Angehörigen teilnehmen. Ziel ist es, die Lebensqualität nach einem Schlaganfall wieder zu verbessern.

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