Summertime Festival – wird es 2020 zweitägig?

29. August 2019 von
Das Summertime-Festival ist eine Erfolgsgeschichte, die im nächsten Jahr ihr Jubiläum feiert. Um diese Geschichte fortschreiben zu können, erbaten die Ausrichter nun Unterstützung von der Politik. Foto: Werner Heise
Wolfenbüttel. Die Mitglieder im Ausschuss für Jugend und soziales staunten nicht schlecht, als die (zumeist jugendlichen) Organisatoren des Summertime-Festivals sie zu einem Smartphone-gestützten Online-Quiz einluden, um das Fazit des diesjährigen Konzerttages etwas spannender zu gestalten. Das Festival läuft gut - die Marke von 3.000 Besuchern ist beinahe geknackt. Damit es so bleiben kann, äußerte das Team einige Wünsche gegenüber dem Ausschuss.

230 Schüler und Studenten arbeiteten am 15. Juni ehrenamtlich im Seeliger Park. Das ganze Jahr über wird organisiert. Laut mitorganisator Philipp Ballschuh treffe man sich alle zwei Wochen in derzeit 14 Teams. Diese haben feste Zuständigkeiten wie Infrastruktur, Booking, Gastronomie und eben alles, was zu einem Festival dazugehört. Dieses Jahr neu dabei ist das Team Design, welches sich Gedanken über das öffentliche Auftreten, Flyer, Logos und Banner macht. Ebenfalls neu ist das Team IT: „Vorher hat das nur eine Person gemacht“, erklärt Philipp Ballschuh. So habe man eine eigene Verwaltungssoftware entwickelt, die so gut zu funktionieren scheint, dass auch ein anderes Festival der Region schon angefragt hat, ob man diese nicht ebenfalls benutzen könne. Nebenbei gab es noch weitere Interessante Zahlen. So stammten 80 Prozent der Besucher aus Wolfenbüttel, 24 regionale Künstler standen auf der Bühne und 20 Vereine, Verbände und Initiativen sind mit Infoständen und Angeboten beim Summertime-Festival vertreten. Dieses Jahr neu dabei waren „Fridays for Future“ und „Greenpeace“. 

Zweitägiges Summertime-Festival zum Jubiläum?

Im nächsten Jahr feiert das Festival sein 10-jähriges Jubiläum. Hierfür plant man etwas Besonderes: „Wir würden uns wünschen, das Festival im nächsten Jahr zweitägig ausrichten zu können“, eröffnet Ballschuh dem Ausschuss. So wolle man unter anderem das Programm entzerren, damit den einzelnen Künstlern die Aufmerksamkeit zuteil wird, die sie verdient haben. „Wir haben zwischen den Auftritten derzeit keine Pausen – das ist in vielerlei Hinsicht ungünstig. In Pausen werden nicht nur viele Getränke gekauft, sie geben auch den Zuschauern die Möglichkeit, innezuhalten und gemütlich von einem Auftritt zum nächsten zu gehen. Auch sei es von Nachteil, dass das Programm auf der kleinen Bühne darunter leidet, dass der Act auf der großen Bühne „zu laut“ ist. 

Der zweite Wunsch – von den anwesenden Organisatoren eindeutig als „optional“ gekennzeichnet, wäre, dass der zweite Festivaltag umsonst ist. Dies ermögliche Teilhabe für alle, lautet es in der Begründung. Aus Sicht des Summertime-Teams werfen diese Wünsche aber einige Fragen auf: „Laut Gerichtsbeschluss darf es in Wolfenbüttel nur eine bestimmte Anzahl an Veranstaltungen geben, die bis 22 Uhr geht“, setzt Ballschuh an: „Da ist jetzt natürlich die Frage: Zählt ein zweitägiges Festival als eine Veranstaltung oder sind das zwei?“ Ad hoc kann ihm das im Ausschuss jedoch niemand beantworten. 

Politiker ausdrücklich erwünscht

Zum Schluss ihrer Präsentation äußerte das Team noch weitere, kleine Wünsche. Nachdem das Festival einen „bekannten, lokalen Spirituosenhersteller“, wie Ballschuh es liebevoll formuliert, als Sponsor verloren hat, sei man nun besonders auf Unterstützung bei der Vermittlung von Sponsorenkontakten angewiesen. Weiterhin wünsche man sich mehr Besuche von Politikern und schlussendlich – natürlich auch eine stärkere Bezuschussung, um nicht nur die 3.000 Besucher-Marke zu knacken, sondern auch um den Traum eines zweitägigen Festivals realisieren zu können. 

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