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Stadtwerke: „Heute bewirbt man sich als Arbeitgeber“

20. Februar 2018
Erfahrung und junge Ideen arbeiten bei den Stadtwerken Wolfenbüttel Hand in Hand: Den beiden Auszubildenden Jacqueline Blokesch und Daniel Kottke werden von Personalleiter Jürgen Friese (stehend) und Netze-Mitarbeiter Ioannis Lipidakis (rechts) tatkräftig unterstützt. Foto: Stadtwerke
Wolfenbüttel. Wer Lust an Herausforderungen, grundlegendem Umbau und Neugestaltung hat, ist in der Energiebranche richtig. Hier sind exzellente Fachkräfte gefragt. Die Stadtwerke Wolfenbüttel unterstützen deshalb das Stipendienprogramm der Hochschule Ostfalia und setzen zudem auf die Ausbildung eigenen Nachwuchses. Das berichtet das Unternehmen am Dienstag.

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„Wir sind Förderer des sogenannten Deutschlandstipendiums der Ostfalia. Für maximal zwei Semester greifen wir einem leistungsstarken Studenten unter die Arme“, erklärt Jürgen Friese, Personalleiter der Stadtwerke Wolfenbüttel. Stipendiaten erhalten monatlich 150 Euro vom Förderer und 150 Euro von der Bundesregierung. Bewerben kann sich dafür, wer überdurchschnittlich gute Leistungen erbringt. Für die Stadtwerke Wolfenbüttel ist der finanzielle Aspekt bei diesem Engagement eher untergeordnet. „Uns ist es wichtig, mit begabten Nachwuchskräften ins Gespräch zu kommen und sie für uns zu interessieren – ob für eine Semesterarbeit, eine Bachelor- oder Masterarbeit oder gar für einen Job“, betont der Personalchef.

Chancen so gut wie nie

„Das Ringen um Fachkräfte wird größer; es gibt zu wenig und wir brauchen für die anstehenden Herausforderungen Spitzenkräfte – wie auch Unternehmen anderer Branchen“, erklärt er, „zum anderen scheiden bei uns in den nächsten Jahren viele erfahrene Leute altersbedingt aus. Diese Lücke gilt es zu schließen.“ Der Wettbewerb um Arbeitskräfte unter den Unternehmen sei auch in Wolfenbüttel groß, berichtet Jürgen Friese. Von daher sei die eigene Ausbildung nach wie vor ein wichtiges Standbein der Fachkräftesicherung. Die Stadtwerke Wolfenbüttel bilden kontinuierlich Industriekaufleute aus und nach Bedarf bieten sie duale Studien an; das Spektrum reicht hier von Betriebswirtschaftslehre über Informationstechnik bis zu Ingenieurberufen. „Wir erhalten für jedes Ausbildungsjahr 60 bis 80 Bewerbungen, nicht zuletzt weil unser Ruf gut ist“, erklärt Jürgen Friese, „denn heute bewirbt man sich als Arbeitgeber; Faktoren wie Work-Life-Balance zählen bei Bewerbern inzwischen oft mehr als Sicherheit oder Gehalt.“ Jürgen Friese legt bei der Auswahl viel Wert auf die Persönlichkeit.
Wissen und Know-how sichern

„So gut unsere Auszubildenden und Studenten auch sind, langjährige Berufserfahrung kann man nicht spontan ersetzen“, stellt Jürgen Friese fest. Sobald der Abschied eines Mitarbeiters aus dem Unternehmen absehbar ist, werden intensive Gespräche geführt, damit sein Wissen dem Unternehmen erhalten bleibt. Schulungen und Qualifizierungen helfen jüngeren Kollegen dabei, in die Fußstapfen der „alten Hasen“ zu treten.

 

 

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