Stadtmarkt: Händler sammeln Unterschriften gegen ein Parkverbot

15. März 2019 von
Künftig könnten hier die Autos wieder verbannt werden. Archivfoto: Anke Donner
Wolfenbüttel. Das Parken auf dem Stadtmarkt soll künftig wieder verboten werden. So zumindest sieht es das derzeit durch die Kommunalpolitik zu beratende neue Parkraumbewirtschaftungskonzept vor, über das in der Ratssitzung am 27. März entschieden werden soll. Protest erhebt sich aus den Reihen der Innenstadthändler, die nun Unterschriften gegen ein Verbot sammeln.

Einer von ihnen ist Altstadtbäcker Carsten Richter, der die Protestlisten in seinen Filialen ausgelegt hat. „Ich glaube, dass in einer kleinen Innenstadt wie bei uns in Wolfenbüttel solche Stoßparkplätze super wichtig sind. Sie ersetzen im gewissen Maß die Funktion einer Brötchentaste, für die wir Händler ja auch schon seit über 15 Jahren werben. Solche Kurzzeitparkplätze in der Innenstadt sind wichtig für den Innenstadt-Einzelhandel, aber auch für die Bürger und Kunden des Rathauses. Und: Die Parkplätze dort stören doch niemanden!“, sagt er im Gespräch mit unserer Online-Zeitung.

Die Aktion soll von Harald Borm, Geschäftsführer des Herrenausstatters Erdbrink & Vehmeyer in der Kommißstraße, initiiert worden sein. Er war für eine Stellungnahme nicht erreichbar; sei erst wieder ab Dienstag zu sprechen.

Parkplätze ursprünglich nur temporär geschaffen

Die Parkplätze auf dem Stadtmarkt wurden durch die Politik ursprünglich im Rahmen der Baumaßnahmen im Bereich Kornmarkt und Reichsstraße geschaffen. Diese einst temporäre Maßnahme wurde nach Abschluss der Arbeiten bereits mehrfach diskutiert und verlängert. Bei einer Diskussion im städtischen Ausschuss für Bau-, Stadtentwicklung und Umwelt Anfang März zeichnete sich – wenn auch knapp – gegen die Stimmen von CDU und AfD eine Mehrheit für ein künftiges Parkverbot ab.

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