Spiel, Spaß und Workshops bei den „Demokratie Games“

25. September 2018
Fotos: Freiwilligenagentur
Wolfenbüttel. Das Jugendforum hat an diesem Wochenende unter dem Titel „Demokratie Games“ ihr erstes Projekt auf dem Gelände des WSV Wolfenbüttel am Fümmelsee durchgeführt. 28 Mädchen und Jungen im Alter von 15 – 27 Jahren mit Wurzeln aus 12 Nationen nahmen an der Aktion teil.

Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Wolfenbüttel hatten Jugendliche und junge Erwachsene des Jugendforums Wolfenbüttel eine Initiative zur Stärkung der Vielfalt und Toleranz in unserer Gesellschaft gestartet.

Das Jugendforum hat am 21. und 22. September unter dem Titel „Demokratie Games“ ihr erstes Projekt auf dem Gelände des Wolfenbütteler Schwimmverein von 1921 e.V. (WSV) am Fümmelsee durchgeführt. 28 Mädchen und Jungen im Alter von 15 bis 27 Jahren mit Wurzeln aus 12 Nationen nahmen an der Aktion teil.

Workshops verkürzt

Aufgrund der Unwetterwarnung wurde die Aktion auf zwei Tage gekürzt. Am Freitag, den 21. September, kamen die jungen Leute zusammen und haben das Kino und ein Musikkonzert besucht. Anschließend wurde gemeinsam in der Turnhalle des WSV übernachtet. Am Samstagmorgen lernten sich die Teilnehmer*innen und Dozenten der Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Wolfenbüttel kennen. Beim gemeinsamen Yoga bereiteten sich alle mental und körperlich auf die Workshops vor. Zu den Themen „Was ist Diskriminierung und wie gehe ich mit Diskriminierung um?“ wurde intensiv gearbeitet und dabei sehr persönliche Erfahrungen ausgetauscht.

Durch Sportspiele, wie z. B. Basketball, konnte das Teamgefühl gestärkt werden. Die Ergebnisse des Workshops wurden auf einer Plane festgehalten. Die Plane zeigt themenbezogene Bilder, wie die Diskriminierung in Chemnitz. Die jungen Leute haben sie mit Thesen und Stichpunkten gegen Diskriminierung ergänzt. „Die jungen Leute haben so viel zu sagen, dass wir nicht alle Themen in diesem Workshop aufgreifen konnten. Wenn wir die Jugendlichen ernst nehmen wollen, müssen wir am Ball bleiben! Darum werden wir noch in diesem Jahr eine weitere Aktion des Jugendforums unterstützen“ – verspricht Astrid Hunke, Leiterin der FWA.

Die nächste Aktion ist in Aussicht und soll weitere Themen zur Demokratie spielerisch und mit weiteren gemeinsamen Aktionen behandeln.

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