Sorge um den künstlerischen Nachlass Karl Schapers

30. November 2018
Eröffnung der Ausstellung „Der Blick aus dem Fenster“ in der Treppengalerie, von links: Annegrit Helke, Dunja Kreiser, Klaus-Dieter Arndt, Dr. Manfred Bormann (5. von links). Foto: Sickter Kulturinitiative
Sickte. Die Sickter Kulturinitiative SIKKI zeigte am Wochenende der Grafik in der Treppengalerie eine Auswahl der Werke Karl Schapers. Das berichtet die Initiative in einer Pressemitteilung. Dabei seien Sorgen um den umfangreichen künstlerischen Nachlass der Schapers laut geworden.

Die Leiterin der SIKKI Annegrit Helke hatte zusammen mit seinem Sohn Hans Schaper den künstlerischen Nachlass gesichtet. Auf den Bildern habe sie immer wieder Hinweise entdeckt, wie sehr der Künstler seiner ländlichen Umgebung in Apelnstedt verbunden war. Dieser Wesenszug Karl Schapers sei zum Thema der Ausstellung „Der Blick aus dem Fenster“ geworden. Zur Eröffnung habe der stellvertretende Sickter Bürgermeister Klaus-Dieter Arndt gesprochen. Er kommt aus Apelnstedt und seine Erinnerungen an den 2008 verstorbenen Künstler hätten zum umfassenden Verständnis der Bilder beigetragen. Karl Schaper habe eng mit seiner Frau Susanne Schaper zusammen gearbeitet. Sie seien bereits 1959 auf der Dokumenta II vertreten gewesen. Ihre Arbeiten hätten dort internationale Anerkennung gefunden. Deshalb habe es die Eröffnungsgäste verwundert zu hören, dass das Künstlerpaar in der Region und auch in Apelnstedt relativ unbekannt seien und bisher auch geblieben wären.

Den Ausführungen Klaus-Dieter Arndts folgten Grußworte der Landtagsabgeordneten Dunja Kreiser. Sie sei in der direkten Nachbarschaft zum alten Apelnstedter Schulhaus, in dem die Familie Schaper seit 1973 wohnte, aufgewachsen und hätte von ihren damaligen Lebensumständen berichtet. Nun würden berechtigte Sorgen um den umfangreichen künstlerischen Nachlass der Schapers bestehen. Dieser sei noch im Wohnhaus und im Atelier gelagert und bedürfe der professionellen Sichtung und Unterbringung. Um die umfangreiche Sammlung für die Nachwelt zu erhalten, sei ein Verein gegründet worden. DenkMalKunst e.V. fördere die Kunst, Kultur sowie die Heimatpflege der Region. Dunja Kreiser hätte sich erfreut gezeigt, dass Formulare für den Vereinsbeitritt in der Treppengalerie bereitlagen. Sie habe die Anwesenden gebeten, diese auszufüllen, sofern sie noch keine Mitglieder waren.

Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: wolfenbuettel@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-21
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztliche Bereitschaftspraxis: 05331-8553990
Elterntelefon: 0800 111 0 550

Deutsches Rotes Kreuz
- Servicestelle: 05331/ 9750 200
- Tafel: 05331/ 94 86 55
- Kleiderkammer: 05331/ 927 846 4
- ITZ: 05331/ 927 847-0
- Solferino: 05331/ 927 84 2880
- Pflege+Betreuung: 05331/ 9750 714
- Rettungsdienst: 05331/ 9750 612

Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenschutzhaus Wolfenbüttel: 05331-41188
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Hospizverein Wolfenbüttel: 0171/6226606
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Wolfenbüttel: 05331-9340
Landkreis Wolfenbüttel: 05331-840
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Stadt Wolfenbüttel: 05331-860
Strom-Gas-Wasser-Störungsstelle der Stadtwerke Wolfenbüttel: 05331-408111
Technisches Hilfswerk (THW) Wolfenbüttel: 05 33 1 / 96 99 40
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006