Schüler entwarfen stabile und leichte Motorhalterung

27. April 2018
Die Sieger des Wettbewerbs (von links): Shahin Hahn, Jan Warda, Marco Calvello, Silvio Fullone, Justus Bosse, Marlon Mallast, Stefen Jaufmann mit Projektleiter Prof. Dr. Andreas Ligocki. Foto: Ostfalia
Wolfenbüttel. Die Ostfalia Hochschule hat gemeinsam mit der Heinrich-Büssing-Schule Braunschweig (HBS) einen Wettbewerb initiiert, in dem sich 24 Schüler der Fachoberstufe 12 Metalltechnik der HBS mit der Entwicklung einer stabilen und leichten Motorhalterung beschäftigten. Nach drei Monaten Projektlaufzeit stellten die jungen Entwickler ihre Halterungen nun einer Jury vor. Das teilt die Ostfalia mit.

Zum Projektstart Ende Januar 2018 wurden die jungen Teilnehmer mit der Aufgabenstellung konfrontiert und der Ablauf des Entwicklungsprojektes anhand der VDI-Richtlinie 2221 erläutert. Diese legt unabhängig von der Branche die Entwicklung und Konstruktion technischer Systeme und Produkte fest. Nun galt es im Dreierteam innerhalb von drei Monaten eine möglichst leichte und stabile Motorhalterung zu konstruieren. „Diese hat in einem PKW die Aufgabe den Motor, zumeist Verbrennungsmotor, mit der Karosserie des Fahrzeuges zu verbinden. Demzufolge nimmt dieses Bauteil eine durchaus bedeutende Rolle im Fahrzeug ein, welches wiederum in der Konstruktion eine besondere Herausforderung darstellt“, erklärt Projektleiter Prof. Dr. Andreas Ligocki von der Ostfalia.

Um ihr Ziel zu erreichen, mussten die Schüler u.a. Recherche betreiben, Statik berechnen und Entwürfe erstellen. Danach wurden die Bauteile im additiven Fertigungsverfahren im 3D-Drucker an der Ostfalia produziert. Die jungen Entwickler arbeiteten abwechselnd in der HBS unter der Leitung ihres Lehrers Gordon Schnepel und in der Ostfalia, betreut von Professor Ligocki und seinem wissenschaftlichen Mitarbeiter und Doktoranden Florian Hohmann.

Jury prüfte die Konstruktionen

In der Abschlussveranstaltung am 26. April in der Ostfalia wurden die Motorhalterungen von den Schülern der Jury aus Lehrenden der HBS und der Hochschule präsentiert. Alle Halterungen wurden gewogen und unter einer Zug-Druck-Prüfmaschine vor Publikum auf Stabilität geprüft. Die drei besten Konstruktionen wurden mit einem ebenfalls im 3D-Druck gefertigten Pokal in der Farbe Gold, Silber, Bronze und einer Urkunde prämiert. Die Sieger des Wettbewerbs sind Shahin Hahn, Jan Warda, Marco Calvello, Silvio Fullone, Justus Bosse, Marlon Mallast, Steven Jaufmann.

„Unser Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler möglichst früh mit Technik zu begeistern. Bei uns können sie mit professionellen Werkzeugen wie CAD-Programmen und 3D-Druckern erste Erfahrungen im Maschinenbau sammeln und für sich überprüfen, ob ein technischer Studiengang für sie in Frage kommt“, erklärt Professor Ligocki.
„Es hat mir Spaß gemacht. Ich habe viel über das Thema Konstruieren von Bauteilen und insbesondere der Herangehensweise an eine Konstruktionsaufgabe gelernt“, so Marco Calvello.

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