Schüler bekamen Einblicke in den Beruf des Humanmediziners

15. Januar 2019 von
Highlight: Dr. Ansgar Dallmöller zeigte den Schülern den Rettungshubschrauber. Foto: Julia Seidel
Wolfenbüttel. Am Dienstagvormittag besuchten interessierte Schüler der IGS und des Gymnasiums im Schloss das Klinikum Wolfenbüttel um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. In drei Gruppen lernten die Schüler die Arbeitsfelder der Gastroenterologie, Kardiologie und der Anästhesie kennen.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Hausmann wurden die Schüler bereits um 8 Uhr im Klinikum begrüßt. Während einer Vorstellungsrunde wurde darüber gesprochen was den Beruf des Mediziners ausmacht und welche entsprechenden Qualifikationen hierfür nötig sind. Dazu zählen neben den schulischen Leistungen auch die entsprechende Eignung im menschlichen Bereich. Die Arbeit sei nicht immer leicht und es gebe auch entsprechende Belastungen in dem Job mit denen man klar kommen müsse, so Stephanie Strube-Plaschke, die momentan ihr Anerkennungsjahr zur Ärztin im Klinikum absolviert.

Nach der Begrüßung und der Vorstellung des Medizinstudiums ging es für die Schüler in Gruppen weiter, um sich ein genaueres Bild von einigen verschiedenen Arbeitsfeldern machen zu können. Prof. Dr. Hausmann sprach mit den Schülern in der Kardiologie über den Aufbau des Herzens und gab anhand eines Modells erstaunliche Einblicke in den menschlichen Körper. In der Gastroenterologie konnten die Schüler dann einmal selbst Hand anlegen. Hierfür hatte das Klinikum einen Ultraschallraum zur Verfügung gestellt. Somit war es möglich, die inneren Bauchorgane am lebenden Objekt zu sehen. Ein weiteres Highlight wartete in der Anästhesie auf die Oberschüler. Notarzt Dr. Ansgar Dallmöller brachte ihnen nicht nur die Arbeit der Notfallsanitäter näher, sondern zeigte auch Rettungswagen und Rettungshubschrauber. Besonders eindrucksvoll war es für die Schüler, als der Hubschrauber zu einem Einsatz gerufen wurde. So konnten sie unmittelbar erfahren welche Abläufe im Ernstfall notwendig sind und wie wichtig die Einspielung des Rettungsteams in solchen Fällen ist.

Alternativen zum Studium

Viele der Schüler schließen in diesem Jahr die Schule ab und haben sich schon über die verschiedenen Möglichkeiten im Bereich der Medizin auseinander gesetzt. So bestehe die Möglichkeit über eine Ausbildung, zum Beispiel zum Rettungssanitäter, in dem Beruf Fuß zu fassen und schon im Vorfeld viele nützliche Erfahrungen machen zu können, die im späteren Studium von Vorteil sind.

Prof. Dr. Hausmann zeigt interessierten Schülern den Aufbau des Herzens. Foto: Julia Seidel

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