Schlossplatz-Sanierung wird 860.000 Euro teurer

14. Dezember 2018 von
Die Sanierung des Schlossplatzes wird teurer. Foto: Anke Donner/Archiv
Wolfenbüttel. Wie erhofft schreitet die Schlossplatz-Sanierung mit großen Schritten voran. Anders als vermutet, wird diese allerdings etwas teurer werden – um genau zu sein um 860.000 Euro. Dieses Vorhaben war am heutigen Freitag Thema im Wirtschaftsausschuss. Grund für die Erhöhung seien verschiedene unvorhersehbare Maßnahmen, unter anderem der kürzliche archäologische Fund.

Neben dem archäologischen Fund habe es noch weitere Gründe für die Erhöhung der Projektkosten gegeben. Unter anderem durch die verzögerte Hauptauftragsvergabe (gewonnenes Verfahren vor der Vergabekammer), die Kampfmittelräumung, die allgemeinen Nachträge (wesentlicher Anlass: Baugrundverbesserung) oder durch die Straßenbeleuchtung (Mehrkosten der Stadtwerke).

Eine Investition mit Nachhaltigkeit

Reiner Strobach. Foto: Stadt Wolfenbüttel

Das Maßnahmebudget für die Sanierung des Schlossplatzes würde somit auf insgesamt 9.660.000 Euro erhöht werden. Ein Vorhaben, über das die Mitglieder des Wirtschaftsausschusses in ihrer heutigen Sitzung abstimmen mussten. Fast alle waren sich jedoch einig: Die Kostenerhöhung ist eine notwendige Investition für die Zukunft. „Das wäre Sparen an falscher Stelle. Der Schlossplatz soll so schön werden, wie wir uns das vorstellen“, betonte Reiner Strohbach (Bündnis 90/Die Grünen).

Unterstützung bekam er von Bürgermeister Thomas Pink, der nochmals die Nachhaltigkeit der Sanierung unterstrich. „Wir müssen uns im Klaren darüber sein, dass die Maßnahme in dieser Form 60 bis 70 Jahre lang bestehen bleibt“, erläuterte Pink.

Einsparung von 1,8 Millionen Euro

Bei der Kostendeckung kann die Stadt Wolfenbüttel dabei auf noch vorhande Finanzmittel aus der Städtebaulichen Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahme „Wolfenbüttel – Historische Innenstadt“ zurückgreifen. Hier sei eine Einsparung von 1,8 Millionen Euro vorhanden, von der ein Teil in die Neugestaltung des Schlossplatzes fließen soll. Da bereits im kommenden Jahr die Baufirmen bezahlt werden müssten, stimmten die Ausschussmitglieder zudem dafür, eine Million Euro für das Haushaltsjahr 2020 einzuplanen.

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