Rossberg gewinnt zweiten Preis zum Thema „Ressourceneffizienz“

13. April 2018
Firmenchef Matthias Rossberg präsentiert stolz seinen Preis. Foto: Rossberg
Wolfenbüttel. Mit einer schönen Auszeichnung kehrte Matthias Rossberg nach Wolfenbüttel zurück. Seine Firma, die Rossberg Garten-, Landschafts- und Umweltbau, hatte den zweiten Platz im Wettbewerb "Ressourceneffizienz für die Region" in der Klasse KMU gewonnen, berichtet die Firma Rossberg in einer Pressemitteilung.

KMU stehe für Kleine und Mittlere Unternehmen, ausgelobt habe den Wettbewerb die Regionale Energie-Agentur. Firma Rossberg habe kürzlich das markante Eckhaus Neuer Weg 79a/Ecke Ungerstraße gekauft und sei auf dem besten Weg, die Immobilie zu einem Musterhaus in Sachen Solarenegie zu machen. Matthias Rossberg und sein Kompagnon Sebastian Glatter hätten im Wettbewerb mit dem Projekt „Solares Klimaschutz-Konzept für Wohn- und Geschäftsgebäude“ gestartet und überzeugten offenbar die Jury.

„Wir konnten darlegen, dass unsere Maßnahmen allein für den Büroanbau durch Solarthermie und Photovoltaik rund 2,3 Tonnen Kohlendioxid einsparen“, freut sich Rossberg, „pro Jahr!“ Das sei gewaltig vor dem Hintergrund, dass der Firmensitz nur ein Büro mit 30 Quadratmetern und drei Arbeitsplätzen habe. „Konservativ geschätzt, liegt bundesweit allein für die Heizwärme ein Einsparpotenzial von 759.000 Tonnen vor“, rechnet Rossberg, „denn bei 5 Prozent der 12,5 Millionen Einfamilienhäuser in Deutschland könnten ähnliche solare Anlagentypen zur Anwendung kommen.“

Glatter/Rossberg hätten den Garten ihres Gebäudes mit solaren Wärmewänden ausgestattet, die als Unterstützung der herkömmlichen Heizung dienen und um Sommer durch Rollos deaktiviert würden. Solarstrom treibe zudem die Lüfter der Anlage an, so dass nebenbei Feuchtigkeitsprobleme des Anbaus behoben wurden. Auf diese Weise werde das Büro zudem im Sommer mit kühler Luft angenehm temperiert.

„Die von uns verwendeten solaren Elemente sind patentiert und so gestaltet, dass sie im Garten auch als Sichtschutz- und Gestaltungsobjekte dienen.“ Eine Speicherung des Solarstroms in Akkus oder eine Einspeisung in das öffentliche Stromnetz seien ebenfalls denkbar. „Auch die Kombination mit einer Wärmepumpe ist angedacht.“

Ganz neu seien optische Lösungen des rührigen Duos, die sich auch mit den Ansprüchen der Denkmalpflege vertragen. „Mittlerweile haben wir eine ganze Reihe unterschiedlicher Rahmen für unsere Module im Programm“, erläutert Rossberg. Von Holz bis Nirosta-Stahl sei alles da, die Module passten also in jeden Garten. „Und es steckt viel mehr Technik dahinter, als man auf den ersten Blick sieht. So können wir unser Kerngeschäft, also die Gestaltung von Gärten mit Wegen, Terrassen und Grünanlagen sowie die Gartenpflege um den Bereich Solar im Garten stückweise erweitern.“ Gern führen die Firmenchefs interessierte Besucher durch ihre Ausstellung am Neuen Weg. Anmeldungen unter 05331/33 647.

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