Regionales Schülerticket – Der erste Schritt ist getan

7. Dezember 2018 von
Schüler könnten bald ein einheitliches Ticket für den Nahverkehr bekommen. Symbolbild: Alexander Dontscheff
Region. Egal ob zum Sport, zum Musikunterricht oder Freunde besuchen, bislang ergeben sich für die junge Generation tarifliche Barrieren für die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs durch begrenzte räumliche und zeitliche Gültigkeiten sowie durch hohe Preise der Tickets. Das soll sich nun ändern: Ein Schülernetzticket soll eingeführt werden.

Der Regionsverband entschied bei seiner Sitzung am gestrigen Donnerstag, dass bei dem Ticket, das zum Schuljahr 2019/2020 beziehungsweise spätestens zum Schuljahr 2020/2021 eingeführt werden soll, der Eigenanteil der Schüler für das Jahres-Abo einen Euro pro Tag nicht überschreiten solle. Das Ticket solle also nicht mehr als 365 Euro jährlich kosten. Ob es zusätzlich noch ein Wochen- oder ein Monatsabo geben wird, soll zusätzlich geprüft werden.

Alle Schüler der Sekundarstufe eins und zwei, sowie Berufsschüler, die ihren Wohnsitz im Geltungsbereich habe, sollen nach den aktuellen Plänen das Schülerticket nutzen können. Ob auch Absolventen eines Freiwilligendienstes das Ticket nutzen können, soll eine weitere Prüfung ergeben.

Zwischenlösung bis das Land seine Koalitionsversprechen erfüllt

Im Rahmen der Finanzierung werden die Verbandsverwaltung und der Verbandsrat gebeten, auf das Land Niedersachsen zuzugehen, damit die im Koalitionsvertrag getroffene Vereinbarung zur Schülerbeförderung möglichst zeitnah umgesetzt wird. Ziel ist demnach eine Mitfinanzierung durch das Land. Die Einführung eines Schülernetztickets für den Großraum Braunschweig und die Finanzierungsregelung beim Regionalverband könne demnach als vorübergehende Vorausleistung einer landesweiten Regelung betrachtet werden, um kurzfristig für die Nutzer den Öffentlichen Personennahverkehr attraktiver zu gestalten.

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