Poolnudelaktion: Radfahrer fordern mehr Abstand von Autofahrern

9. Juni 2019 von
Mindestens 1,5 Meter müssen Autofahrer beim Überholen Abstand halten. Foto: ADFC Wolfenbüttel
Wolfenbüttel. Am Samstag hat der ADFC Wolfenbüttel im Rahmen einer übergeordneten Kampagne des ADFC-Bundesverbandes eine Poolnudelaktion in Wolfenbüttel durchgeführt. 17 Personen waren gekommen, um mit einer Poolnudel auf dem Gepäckträger Autofahrer auf den benötigten Sicherheitsabstand aufmerksam zu machen.

Autofahrer halten beim Überholen von Fahrrädern oftmals keinen ausreichenden Abstand. Für diesen gibt es klare Regeln in der Straßenverkehrsordnung beziehungsweise der Rechtssprechung: Kraftfahrzeuge müssen innerorts mindestens anderthalb Meter Abstand zu Radfahrenden halten. Zwei Meter Abstand gelten beim Überholen von Kindern oder Eltern mit Kindern und generell für Lkw und Busse. Ist eine Straße zu eng für den Mindestabstand, darf ein Auto, Lkw oder Bus nicht überholen, wie der ADFC Wolfenbüttel auf Nachfrage von regionalHeute.de mitteilt. 

Brennpunkte angefahren

Die Poolnudeln der Teilnehmer hatten eine Länge von zirka 1,2 Metern, was zur Folge hatte, dass die Autofahrer mit deutlich mehr Abstand, als normalerweise überholten. In zwei Gruppen wurden die Straßen aufgesucht, in denen es sehr häufig zu Problemen mit zu engem Überholen gebe. Unter anderem waren dies die Straßen im Kalten Tal, die Salzdahlumer Straße, die Dr. Heinrich-Jasper-Straße und die Lindener Straße.

Im Fahrradklimatest 2018 habe sich eindeutig gezeigt, dass Radfahrende nicht als vollwertige Verkehrsteilnehmer behandelt werden und dass sie sich nicht sicher fühlen. Wolle man aber den Radverkehr im Sinne einer Mobilitätsverlagerung hin zu umweltfreundlicher Fortbewegung erreichen, müsse man Infrastruktur und Rahmenbedingungen schaffen, bei denen sich Radfahrenden sicher fühlen, so der ADFC.

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