Politiker diskutieren mit Schülern am THG

14. Mai 2019
Bei der Podiumsdiskussion waren sich die Politiker nicht immer einig. Foto: THG
Wolfenbüttel. Anlässlich der bevorstehenden Wahl zum Europaparlament besuchten am 10. Mai sechs Politiker das Theodor-Heuss-Gymnasium, um mit den Schülern der Jahrgänge neun bis elf eine neunzigminütige Diskussion zu führen. Dies berichtet das THG in einer Pressemitteilung.

Zu Gast waren Francescantonio Garippo (SPD), Viktor Perli (Linke), Martina Sharman (CDU), Viola von Cramon (Grüne), Max Weitemeier (FDP) und Stefan Wirtz (AfD). Die Moderation hätten drei Schülerinnen und Schüler des elften Jahrgangs übernommen. Zuerst habe eine kurze Vorstellungsrunde erfolgt, in der die Politiker ihren persönlichen Hintergrund und die Position ihrer Partei darlegten.

Lebhafte Diskussionen unter den Politikern

Anschließend hätten die Moderatoren zwei zurzeit viel diskutierte Fragen an die Politiker gerichtet. Die erste Frage habe sich um den Klimawandel und die Angst vor möglichen Folgen gedreht. Alle Politiker hätten die Gelegenheit bekommen zu antworten und seien alle der Meinung gewesen, dass die Folgen des Wandels eingedämmt werden müsse. Allerdings gebe es unterschiedliche Vorstellungen dazu, wie dieses Ziel erreicht werden könne. Beispielhaft wäre hier vorgeschlagen worden, den Bürgern Alternativen zu ihrem umweltschädigenden Verhalten zu bieten und den öffentlichen Nahverkehr attraktiver zu gestalten. Dabei sei eine kontrovers geführte Diskussion entstanden.

Auch bei der Frage, ob es eine gemeinsame Armee der EU-Mitgliedsstaaten geben sollte, seien die Meinungen gespalten gewesen. Alle wären sich jedoch einig gewesen, dass das Friedensprojekt Europa gesichert werden müsse und eine Armee höchstens für die Verteidigung eingesetzt werden würde. Allerdings habe sich die entscheide Frage gestellt, wofür genau sie eingesetzt werden und wer sie besetzen solle. Nach dieser Diskussionsrunde auf dem Podium habe auch das Schülerpublikum die Gelegenheit bekommen, einem Politiker eigener Wahl eine Frage zu stellen. So habe es unter anderem Fragen zur gemeinsamen EU-Außenpolitik und zur gerechten Verteilung von Einkommen und Vermögen gegeben, die nochmals heftige Auseinandersetzungen ausgelöst hätten.

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