Ostfalia: Test zur Früherkennung von Demenz entwickelt

19. September 2017
Die Wissenschaftlerin Dr. Bettina Kuske von der Ostfalia Hochschule führt mit Sabine Woywoth, einer Bürgerin der Evangelischen Stiftung Neuerkerode, den neu entwickelten Demenztest für Menschen mit geistiger Behinderung durch. Foto: Ostfalia
Wolfenbüttel. Der Welt-Alzheimertag am 21. September steht in diesem Jahr unter dem Motto „Demenz. Die Vielfalt im Blick“ und macht damit auf die unterschiedlichen Formen und Ausprägungen der Krankheit aufmerksam. Auch an der Ostfalia Hochschule in Wolfenbüttel ist Demenz ein Thema. Unter anderem hat man ein Testverfahren für die Früherkennung entwickelt.

Professorin Sandra Müller von der Fakultät Soziale Arbeit erforscht mit ihrer Arbeitsgruppe „Geistige Behinderung und Demenz“ seit 2011 in verschiedenen Projekten die Demenzerkrankungen bei Menschen mit geistiger Behinderung.

Die Lebensqualität verbessern

Das Team um Sandra Müller arbeitet dabei besonders praxisnah und kooperiert in der Region beispielsweise mit der Lebenshilfe Braunschweig und der Evangelischen Stiftung Neuerkerode. Innerhalb der Projekte wurde die Früherkennung von Demenz ebenso behandelt, wie die Frage nach altersgerechten Freizeitangeboten. Unabhängig von ihrem jeweiligen Forschungsschwerpunkt zielen alle Projekte darauf ab, die Lebensqualität demenzkranker Menschen mit geistiger Behinderung zu verbessern. Mit Erfolg: Die von der Arbeitsgruppe entwickelten Konzepte „Kreatives Geschichtenerfinden“, zur Förderung der Kreativität und Fantasie demenzkranker Menschen, und „Weckworte“ kommen in den Einrichtungen der Kooperationspartner bereits zum Einsatz. Für ihre Arbeit wurden die Wissenschaftlerinnen Sandra Müller und ihre Kollegin Dr. Bettina Kuske, ebenfalls von der Fakultät Soziale Arbeit, beim Gute-Praxis Wettbewerb im vergangenen Jahr außerdem als „vorbildlich“ ausgezeichnet.

Im Rahmen ihrer Arbeit ist es der Projektkoordinatorin Sandra Müller und ihrem Team gelungen, ein Testverfahren für die Früherkennung von Demenzerkrankungen bei Menschen mit geistiger Behinderung zu entwickeln. Mit der Entwicklung des Verfahrens schließen die Wolfenbütteler Forscherinnen und Forscher eine große Lücke im deutschen Sprachraum. Der Demenztest für Menschen mit Intelligenzminderung (DTIM) wird in Kürze über den Hogrefe Verlag für Psychologie veröffentlicht.

Weitere Informationen unter: http://www.projekt-demenz.de.

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