„on air tonight“ – Wolfenbüttel ging auf Sendung

16. April 2016 von
Die Lindenhalle ging wieder auf Sendung. Fotos: Jan Borner

Wolfenbüttel. On Air Tonight – Die Lindenhalle ging wieder auf Sendung. Mit Tanz, Musik, einem Talk-Gast und natürlich auch der Zutat, die zurzeit keiner satirischen LateNight-Show fehlen darf: Erdogan.

Pünktlich um 20.15 Uhr ging am Freitagabend die Wolfenbütteler LateNight-Show mit Martin Tschupke und Carsten Schrader wieder auf Sendung. Und das mit ordentlich Tempo. Vom Begrüßungs-Stand-Up zum West Coast Swing, von der lokalen Presseschau bis zur Kochsendung. Die beiden Moderatoren wussten ihre Sendezeit durchaus zu füllen. Begonnen hat die Show aber zunächst mal mit einer Anti-Schweigeminute. Die Causa Böhmermann ist schließlich gerade omnipräsent und als Zeichen dafür, dass sich auch On Air Tonight nicht den Mund verbieten lassen will, wurde solidarisch Lärm gemacht.

Mit Wurstwasser und Wasserkocher

Würstchenwasser und Wasserkocher, on air tonight, Foto: Jan Borner

Hot Dogs mal anders. Foto: Jan Borner

Mit schwingenden Füßen kamen auch schon bald die ersten Gäste an die Bühne getanzt. Die „Swinging Feet“ legten den West-Coast-Swing auf das Foyer-Parkett und sorgten so für den sportlichen Part des Abends. Kurz darauf ging es dann weiter mit Würstchen und Ketchup. Tschupke und Schrader starteten eine kleine Kochshow und zeigten a la Horst Lichter wie man sich kulinarisch am geschicktesten dem Hot-Dog nähert. Ihr Ansatz: Mit Wurstwasser und Wasserkocher. So ganz trauen wollte das Publikum dem Gericht aber wohl nicht. Nachdem der ein oder andere Hot-Dog durch die Zuschauerreihen wanderte, landete einer in der Pause sogar wieder auf Schraders Schreibtisch.

Mit Selfie-Stick zum Jahresempfang

Schrader und Tschupke, Foto: Jan Borner

Die Moderatoren Carsten Schrader und Martin Tschupke.

Nach einer Presseschau durch die lokalen Medien wurde dann der Liebling des Quartals gewählt. Gewonnen hat hier mit klarem Vorsprung ein Star der jüngsten Berichterstattung: Das Riesenei aus Ahlum. Eigentlich also sonderbar, dass dieses Ei nicht auch zu Gast beim Wolfenbütteler Jahresempfang war. Schließlich war hier so ziemlich jeder, der in Wolfenbüttel Rang und Namen hat. Die Moderatoren nutzten im März deshalb auch die Chance, um sich mit Selfie-Stick durch die Wolfenbütteler Prominenz zu knipsen und präsentierten in einer Diashow ihre Schnappschüsse. Fotos waren aber nicht die einzigen Mitbringsel vom Jahresempfang. Martin Tschupke hatte es nämlich auf den schwarzen Schal des grünen Ratsherrn Markus Brix abgesehen. Mit Erfolg, der Moderator konnte den Schal nach einigen Tauschaktionen tatsächlich mit nach Hause nehmen. Erst zur Sendung hatte Tschupke erbarmen und tauschte ihn wieder zurück – zum Preis einer Krawatte mit Zeichentrick-Muster.

Böhmermann vs Erdogan

MoritzMAx und Mo, Foto: Jan Borner

AlexMax&Mo sorgten für den musikalischen Rahmen.

Und schließlich kam nochmal Erdogan dran. Um zu zeigen, dass der Streisand-Effekt auch noch bis ins Foyer der Lindenhalle reicht, hat Schrader Jan Böhmermanns Gedicht ausgepackt – natürlich mit dem bedeutenden Kontext des „dünnen, blassen“ Satirikers, dass mit diesem Gedicht nur gezeigt werden soll, was auch in Deutschland verboten ist. Schauspielerisch schlüpften Schrader und Jobst dann in die Rollen von Jan Böhmermann und Ralf Kabelka und belebten so noch einmal die Neo Magazin Royale-Performance, die aus der ZDF-Mediathek gelöscht wurde.

Musikalisch unterstützte übrigens die Band „AlexMax&Mo“ den Abend und auch der Talk-Gast der Sendung kam aus dem musikalischen Bereich. Horst Krups, der Vorsitzende des Wolfenbütteler Vereins bluenote, erzählte Anekdoten von den bluenote-Konzertabenden und von den Eigenarten der geladenen Künstler.

 

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