Oesterhelweg: Flurneuordnung in Roklum vor dem Abschluss

13. September 2018
Sarah Grabenhorst Quidde, Karl-Heinz Müller, Frank Oesterhelweg und Eike Herweg. Foto: privat
Roklum. Seit 2012 läuft das Verfahren zur Flurneuordnung in Roklum, nach Umsetzung der Baumaßnahmen in den beiden vergangenen Jahren steht die Maßnahme nun vor dem Abschluss. Landtagsabgeordneter Oesterhelweg informierte sich vor Ort und berichtet.

Gemeinsam mit Sarah Grabenhorst-Quidde war der CDU-Landtagsabgeordnete Frank Oesterhelweg in Roklum, um sich im Gespräch mit Bürgermeister Karl-Heinz Müller sowie Eike Herweg und Heinz Mühlenkamp jun. über die Maßnahme zu informieren.

Gut 1,7 Millionen Euro sind hier investiert worden, zu großen Teilen aus EU-Mitteln, auch Zuschüssen des Landes Niedersachsen. Ein beträchtlicher Teil davon wurde für Rekultivierungsmassnahmen, für ökologische Vernetzung und Landschaftsgestaltung ausgegeben. Die Roklumer Landwirte, mit 25 Prozent an der Gesamtfinanzierung beteiligt, haben ihre Betriebsstrukturen und Wegenetze verbessert. Roklums Bürger freuen sich, so Bürgermeister Karl-Heinz Müller, über ordentliche Rad- und Wanderwege sowie interessante Biotope in ihrer Gemarkung.

Hochwasserschutz als wichtiges Thema

Oesterhelweg, der sich seit Jahren mit Verbesserungen im Hochwasserschutz befasst, fragte auch nach der Kombination mit Hochwasserschutzmassnahmen. Hier fielen die Antworten seiner Gesprächspartner allerdings etwas weniger begeistert aus. Im Fall des aus Semmenstedt kommenden und in Richtung Osten nach Winnigstedt fließenden Winnigstedter Tiefenbachs sei es versäumt worden, gleich parallel auch etwas für den Hochwasserschutz zu tun.

Bei nassen Verhältnissen und Starkregenereignissen sei nämlich Winnigstedt akut gefährdet, weil es keine Regulierungsmassnahmen am Tiefenbach gebe. Hier hätten zwei Flächen mit einer Gesamtgröße von 1,5 Hektar, also 15.000 Quadratmetern recht einfach auch als Rückhaltebereiche für Hochwasser genutzt werden können, was leider versäumt wurde.

Der Landtagsabgeordnete will dieser Angelegenheit nun auf den Grund gehen und sich in Hannover nach der Maßnahme erkundigen. „Zum einen halte ich es für zwingend geboten, bei solchen Maßnahmen wie einer Flurneuordnung auch gleich an Hochwasserschutz zu denken, zum anderen will ich erfragen, ob das noch nachgeholt und aus Hochwasserschutzmitteln nachgebessert werden kann“, so Frank Oesterhelweg.

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