Neuer Aldi-Markt in Linden: Anwohner sind besorgt

5. Februar 2019 von
Der Aldi in der Wendessener Straße soll umziehen. Am neuen Standort in der Neindorfer Straße gibt es von den direkten Anwohnern Bedenken. Foto: Archiv/Anke Donner
Wolfenbüttel. Der Aldi-Markt in Linden soll seinen Standort von der Wendessener zur Neindorfer Straße wechseln. Den hierfür notwendigen Änderungen von Bebauungs- und Flächennutzungsplan stimmte der städtische Bauausschuss in seiner Sitzung am heutigen Dienstag ohne große Diskussion und bei einer Enthaltung einstimmig zu. Jede Menge Bedenken und Fragen hatten dagegen die direkten Anwohner des möglichen neuen Aldis.

In der Einwohnerfragestunde des Ausschusses hatte daher Stadtbaurat Ivica Lukanic jede Menge zu tun. „Warum geht man so dicht an die Wohnhäuser heran?“, „Was ist mit dem Schutz gegen Lärm, Licht und Abgase?“ oder „Wie wollen Sie unseren Verlust an Lebensqualität ausgleichen?“ waren nur einige Fragen der zahlreich anwesenden Bewohner der direkt an das betreffende Grundstück grenzenden Häuser. 

Planungen stehen erst am Anfang

Lukanic wies darauf hin, dass ein Nahversorger in der Nähe auch Vorteile brächte. Abzuwägen, was für die Lebensqualität entscheidender ist, sei Aufgabe der Politik. Überdies ständen die Planungen für den neuen Markt erst am Anfang. Auch eine Vorfestlegung für eine der drei Varianten habe es noch nicht gegeben. Einwände könnten auch von Bürgern in den Planungsprozess eingebracht werden. Ob man den Abstand zu den Grundstücken erhöhen könne, müsste man mit dem Projektentwickler noch einmal erörtern. Er gab aber zu bedenken, dass das Grundstück relativ klein sei und sich zum Beispiel die Anzahl der Stellplätze auf dem geplanten Parkplatz bereits am Minimum befände.

In Sachen Lärm- und Emissionsschutz würden noch entsprechende Gutachten erstellt. Ihm sei klar, dass noch einiges an Maßnahmen getroffen werden müsste, so der Stadtbaurat. Auch Absprachen mit Wasser- und Naturschutzbehörden würden noch getroffen. Es gebe hohe Standards bei der Entwässerungssituation einzuhalten. Auch in Sachen Sicherheit würde sich durch die Ansiedlung des Marktes nichts ändern. Es gebe keine Erkenntnisse über unmittelbare Gefahren für die Nachbarschaft durch Kriminalität, so Lukanic. Über die Verkehrssituation an manchen Stellen müsse dagegen noch gesprochen werden.

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