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Neubau statt Wiederaufbau – Stadt plant Lager- und Archivhalle

5. Dezember 2017 von
Auf dem SBW-Gelände soll eine Lager- und Archivhalle entstehen. Symbolfoto: Sina Rühland
Wolfenbüttel. Nun soll doch eine neue Lager- und Archivhalle für die Städtischen Betriebe gebaut werden. Dies geht aus einer Verwaltungsvorlage für den kommenden Bauausschuss hervor. Geplant war ursprünglich, eine Multifunktinshalle, die die Stadt erworben hatte, wieder aufzubauen. Das würde die Stadtkasse aber mit knapp 500.000 Euro belasten.

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Im Zuge der zur Realisierung des Quartiers „Am Södeweg“ erforderlichen Grundstücksankäufe hatte die Stadt unter anderem eine dort vorhandene Multifunktionshalle samt Photovoltaik-Anlage erworben. Da seitens der Stadtverwaltung Bedarf an zusätzlicher Lagerfläche bestehe, war angedacht, die Halle nicht zu veräußern, sondern an anderer Stelle wiederaufzubauen und als Lagerfläche für die SBW zu nutzen. Ein Gutachter hatte dann die Halle in Augenschein genommen, um zu beurteilen, ob und wie das Vorhaben umgesetzt werden kann. Dabei habe sich allerdings herausgestellt, dass konstruktive Mängel vorliegen, die im Rahmen des Wiederaufbaus beseitigt werden müssten. Hinzu käme, dass auch eine sogenannte Kalthalle eine funktionstüchtige Wärmedämmung aufweisen muss. Dies sein aber nur punktuell der Fall. Die Kosten für die Instandsetzung und den Wiederaufbau würden bei rund 498.000 Euro liegen.

Neubau günstiger als Wiederaufbau

Eine kürzlich vorgenommene Wirtschaftlichkeitsanalyse habe ergeben, dass ein Neubau einer vergleichbaren Halle mit 466.000 Euro kostengünstiger wäre. Daher empfiehlt die Verwaltung, die Wiedererrichtung der abgängigen Multifunktionshalle nach dem erforderlichen Abbau nicht durchzuführen, sondern einen Neubau auf dem Gelände der SBW. Dies soll laut Verwaltung durch die Errichtung einer zweigeschossigen beheizbaren Lager- und Archivhalle auf dem Gelände der SBW erfolgen. Nutzer wären die städtische Kernverwaltung, die Städtischen Betriebe, der Freundeskreis der Partnerstadt Satu Mare sowie das Schloss Museum. 

Gesamtkosten 1,6 Millionen Euro

Einer ersten Voruntersuchung zufolge könnte eine Nettonutzfläche inklusive der Verkehrswege von bis zu 1.800 Quadratmeter hergestellt werden. Die Gesamtkosten würden sich dann auf rund 1,6 Millionen Euro belaufen. Hinzu kämen noch 25.000  Euro für den Rückbau der bestehenden Halle. Die Verwaltung soll, sollte es zu einem Beschluss kommen, damit beauftragt werden, die Planungen für eine mehrgeschossige beheizbare Halle abzuschließen. Haushaltsmittel in Höhe von 1,3 Millionen Euro wurden zu diesem Zweck in die mittelfristige Finanzplanung des Haushaltsplanes aufgenommen.

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