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Mord an schwedischer Journalistin: Rentner müssen nicht aussagen

8. März 2018 von
Im regionalHeute.de-Interview schildern Ekkehard und Barbara Senf, wie es zu den Aufnahmen kam. Sie schossen Fotos von der UC3-Nautilus. Auf dem Foto ist Peter Madsen und die später getötete Journalistin Kim Wall zu sehen. Zum Prozessauftakt müssen sie jedoch nicht aussagen. Video/Foto: Nick Wenkel/Anja OlsenVideo
Wolfenbüttel/Kopenhagen. Am heutigen Donnerstag beginnt in Kopenhagen der Prozess gegen den Konstrukteur Peter Madsen. Er soll die Journalistin Kim Wall auf seinem U-Boot ermordet haben. Eine Rolle in diesem Fall spielt ein Ehepaar aus Wolfenbüttel. Sie haben Bilder der Journalistin kurz vor ihrem Tod geschossen. Aussagen müssen sie aber bisher nicht.

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Ekkehard und Barbara Senf verbrachten im August des vergangenen Jahres einige Tage auf der AIDAbella vor der Küste Kopenhagens. Hier beobachtete der 69-jährige Ekkehard Senf, wie während des Sonnenuntergangs ein U-Boot aus dem Wasser auftauchte. Ekkehard Senf knippste das Aufsteigen des U-Bootes – nicht ahnend, dass es die UC3-Nautilus war – das Boot, auf dem die schwedische Journalisten Kim Wall brutal ums Leben kam.

Kurz nachdem das Ehepaar die Bilder an die zuständigen Behörden übermittelt hatte, schien es durchaus möglich, dass ihre Beobachtungen im Prozess eine Rolle spielen könnten. Doch bisher ist eine Aussage des Ehepaars nicht nötig, teilt Ekkehard Senf auf Nachfrage von regionalHeute.de mit. Vermutlich, so sagt Senf, sei eine Schilderung ihrer Erlebnisse vor Gericht nicht erforderlich, da Peter Madsen offenbbar geständig sei. 

Medienberichten zufolge fordert die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe für Peter Madsen. Dieser habe zwar zugegeben, die Leiche der Journalistin Kim Wall zerstückelt zu haben, ermordet habe er sie aber nicht. 

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