„Linkspopulismus“: Junge Union distanziert sich von Juso-Kampagne

8. Februar 2019
Von links: Eric Tychsen, Jacqueline Gödecke, Henrik Hagemann, Lorenz Plapper, Justin Gronau, Daniel Eimers und Tjorve Kujath. Foto: Junge Union
Wolfenbüttel. „Mein Vaterland interessiert mich nicht die Bohne“ und „Kein Gott, kein Staat, kein Patriar-chat“ ist auf Werbeartikeln der Jusos, der Jugendorganisation der SPD, des Bezirks Hannover zu lesen. In einer Pressemitteilung distanziert sich die Junge Union Wolfenbüttel nun ganz deutlich von diesen Aussagen.

„Für uns wirken solche Sprüche wie anarchistische Floskeln und gefährlicher Linkspopulismus“, schreiben die jungen Christdemokraten in einer Pressemitteilung. Die Kampagne der Jusos fordere demnach letztendlich die Ablehnung der eigenen Identität. Dies werde als Voraussetzung gesehen, um andere nicht zu diskriminieren. „Dies halten wir für Unsinn. Wir brauchen eine gesunde Basis für unser Zusammenleben in Deutschland. Unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht oder Religionszugehörigkeit ist diese Basis der Wille, dieses Land und unsere Kultur für die nächste Generation zu erhalten und weiter zu entwickeln“, so die Junge Union. Zugehörig zu dieser Gesellschaft und damit deutsch sei jeder, der einen deutschen Pass besitzt und sich zu keinem anderen Land bekennt. Deutsch sein bedeute demnach nicht besser zu sein als andere Nationen. Deutsch sein definiere die Zugehörigkeit zu einer Gruppe von Menschen, die inmitten Europas auf Basis einer demokratischen Verfassung für ein friedliches Zusammenleben in verschiedenen Nationalstaaten eintritt.

„Eine Gefahr für unseren Zusammenhalt“

„Wir sehen dies als gesunden „Verfassungspatriotismus“. Wir verachten uns nicht selbst und stellen uns nicht über andere. Wir sind die gesunde Mitte zwischen Verachtung von Nationalstaaten und ungesundem Nationalismus. Als Junge Union nehmen wir deutlich Abstand von der Kampagne der Jusos. Die Kampagne ist eine Gefahr für unseren Zusammenhalt in Deutschland und verleugnet unsere Historie. Uns sind unser Vaterland und alle, die für unseren heutigen Wohlstand jahrhundertelang gekämpft haben, nicht egal. Wir haben unseren Vorfahren unser heutiges Leben in einem wirtschaftsstarken Sozialstaat zu verdanken. Dazu aufzurufen, diese Geschichte und diejenigen, die Opfer für unser heutiges Leben erbracht haben, zu verachten ist absolut respektlos“, schreibt die Junge Union.

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