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Leopold-Zunz-Platz: Kulturausschuss soll Ideen entwickeln

22. Dezember 2017 von
Leopold Zunz soll eine Würdigung erhalten. Wie diese aussehen wird, steht allerdings noch nicht fest. Foto: Anke Donner
Wolfenbüttel. Die Grüne-Ratsfraktion möchte zum Gedenken an Leopold Zunz einen Platz in Wolfenbüttel schaffen. Doch die Idee, den Harztoplatz in Leopold-Zunz-Platz umzubenennen, scheiterte. Und auch der zweite Vorschlag, den Bereich an der Bahnhofstraße 12 umzubenennen, stieß im Rat der Stadt auf wenig Gegenliebe.

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Der ursprüngliche Antrag der Grünen war nach dem Scheitern im städtischen Bauausschuss in abgeänderter Form am Mittwoch dem Rat der Stadt vorgelegt worden. Der Grüne-Fraktionsvorsitzende Jürgen Selke-Witzel erörterte den Vorschlag der Grünen und bat, dem abgeänderten Antrag zuzustimmen. Das Gremium konnte jedoch keinen Gefallen daran finden, den Platz an der Bahnhofstraße nach Leopold Zunz zu benennen. Allein der Umgebung wegen, in der Nähe befindet sich die Infobox der Stadt und ein öffentliches WC, sei das nicht der richtige Ort um einen Menschen zu würdigen. Zudem würde es keine direkte Verbindung zwischen Leopold Zunz, der zwischen 1809 und 1811 als erster Jude ein Wolfenbütteler Gymnasium besuchte und später als Begründer der Wissenschaft des Judentums galt, und dem Mahnmal der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus geben, erklärte das Gremium.  

Das Leopold Zunz eine Würdigung durch einen Platz, eine Straße oder anderweitig zuteil werden soll, darin war man sich im Rat einig. Daher gab es die Empfehlung, dass die Grünen ihren Antrag zurücknehmen und man stattdessen einen neu zu formulierenden Antrag im Kulturausschuss behandelt. Dort sollen dann Ideen gesammelt werden, wie man Leopold Zunz ein ehrenvolles Andenken bewahren kann. 

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