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Kommunalwahl: Spitzenkandidaten im Wahlbereich III stellen sich vor

30. August 2016 von
Kommunalwahl: Spitzenkandidaten stellen sich vor. Symbolfoto: Christina Balder

Wolfenbüttel. In unserer neuen Reihe zur diesjährigen Kommunalwahl hat regionalHeute.de den Spitzenkandidaten in den einzelnen Wahlbereichen die Möglichkeit gegeben, sich und ihren Blick auf Wolfenbüttel vorzustellen. Im Nachfolgenden äußern sich die Spitzenkandidaten für den Stadtrat aus dem Wahlbereich III zu verschiedenen Fragen.


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Fünf allgemeine Fragen wurden an die Spitzenkandidaten gerichtet, die nicht nur Aufschluss über deren Person geben, sondern auch die persönliche Sicht auf Wolfenbüttel widerspiegeln. Eine Woche lange hatten die Spitzenkandidaten die Möglichkeit, folgende Fragen zu beantworten: „Was hat Sie dazu bewogen, zu kandidieren?“, „Welches Projekt liegt Ihnen besonders am Herzen?“, „Warum ist die Kommunalwahl wichtig für die Bürger?“, „Was macht Wolfenbüttel für Sie besonders?“ und „Wo liegen aus ihrer Sicht die Stärken und Schwächen der Stadt?“ Das sind die Satements der Spitzenkandidaten aus dem Wahlbereich III.

SPD – Dörthe Weddige-Degenhard

Dörthe Weddige-Degenhardt, SPD. Foto: Privat

Dörthe Weddige-Degenhardt, SPD. Foto: Privat

Was hat Sie dazu bewogen zu kandidieren?
Ich lebe sehr gern in dieser Stadt mit den vielfältigen Kulturangeboten, den guten Schulen und Kindertagesstätten sowie dem guten Sportangebot. An der Weiterentwicklung möchte ich aktiv mitarbeiten.
Welches Projekt liegt Ihnen besonders am Herzen?
Wir sind beim Ausbau des Ganztagsangebots an unseren Schulen auf einem guten Weg. Der Bau einer Mensa auch an der Geitelschule muss noch umgesetzt werden. Des weiteren muss die Wilhelm-Raabe-Schule bautechnisch weiter ertüchtigt werden. Ganz wichtig ist für mich außerdem eine lebendige Innenstadt, ein kostengünstiger öffentlicher Personennahverkehr und die Weiterentwicklung unseres Städtischen Klinikums.
Warum ist die Kommunalwahl wichtig für die Bürger und Bürgerinnen?
Weil wir hier vor Ort und nicht in Berlin oder Brüssel entscheiden, wo wir ein Baugebiet ausweisen, wie unsere Schulen, Kitas, Sportstätten oder Kinderspielplätze und Jugendfreizeiteinrichtungen aussehen.
Was macht Wolfenbüttel für Sie besonders?
Unsere Stadt ist nicht nur für Touristen wegen der wunderschön restaurierten Fachwerkhäuser attraktiv, sondern auch für uns Einwohnerinnen und Einwohner wegen der gelebten Willkommenskultur und der kurzen Wegen. Was gibt es schöneres, als am Samstag über den Wochenmarkt zu schlendern und Freunde und Bekannte zu treffen?
Wo liegen aus Ihrer Sicht die Stärken und Schwächen der Stadt?
Die Stärken überwiegen, wie Sie an der Beantwortung der o.g. Fragen erkennen können. Arbeiten müssen wir an einer Steigerung der Attraktivität der Innenstadt. Das Kaufangebot ist nicht für alle Bereiche zufriedenstellend. Wir benötigen mehr Wohnraum, auch für Menschen mit geringem Einkommen. Wolfenbüttel ist eine Auspendler-Stadt, deshalb können wir mehr Arbeitsplätze gebrauchen.
Wenn gewünscht, können die Kandidaten auch gerne eine kurze Beschreibung ihrer eigenen Persönlichkeit anfügen.
Dörthe Weddige-Degenhard ist Realschullehrerin, ehemalige Landtagsabgeordnete und zurzeit Schulausschussvorsitzende. Sie ist verheiratet, lebt in einer Patchwork-Familie mit drei erwachsenen Kindern und zwei Enkelkindern.

CDU – Birgit Oppermann

Birgit Oppermann, CDU. Foto: Max Förster

Birgit Oppermann, CDU. Foto: Max Förster

Was hat Sie dazu bewogen, zu kandidieren?
Ich bin mir sicher, dass ich auf diese Weise etwas von dem zurückgeben kann, was ich hier erlebt habe und das mich geprägt hat. Diese Stadt hat mir bereits 50 Jahre lang gut getan (Geitelschule, Anna-Vorwerk-Schule/GiS, Katholische Jugend St. Ansgar und St. Petrus, Italienfahrerin, Fahrlehrerin, WSV Stadionssprecherin, Lehrerin und jetzt Schulleiterin).
Welches Projekt liegt Ihnen besonders am Herzen?
An aller erster Stelle steht zurzeit die Umgestaltung der Innenstadt, aber dicht gefolgt von meinem Herzenswunsch, die Meesche wieder erblühen zu sehen. Meine Schulwünsche sind bereits gut bearbeitet worden durch Politik und Verwaltung gemeinsam mit den aktiven Schulgemeinschaften, die wir hier in Wolfenbüttel haben, sodass es dort zwar „dranbleiben“ heißt, aber nicht meine erste Priorität zu finden ist, auch wenn man das vermuten könnte.
Warum ist die Kommunalwahl wichtig für die Bürger?
Bei dieser Wahl wählt jede Bürgerin und jeder Bürger Menschen, die er hautnah jederzeit treffen kann, um im Gespräch zu klären, wie Wünsche noch besser umgesetzt werden können. Hier kann man Ehrlichkeit „riechen“.
Was macht Wolfenbüttel für Sie besonders?
Ich liebe meine Familie, die ich auch ohne Wolfenbüttel hätte. Ich mag meine Freundinnen und Freunde und solche, wie ich sie in Wolfenbüttel gefunden habe. Verlässlich, fröhlich, sehr schaffensfreudig findet man sie eben nur in einer Stadt, die mit sich im „Reinen“ ist. Hier lässt es sich gut leben, lieben, aber auch mal streiten.
Wo liegen aus Ihrer Sicht die Stärken und Schwächen der Stadt?
Wolfenbüttel ist zu klein, um richtig „aufmucken“ zu können, aber groß genug, um für sich und seine Bürgerinnen und Bürger gut sorgen zu können. Unsere Stadt wird gut geführt, ist sportlich und attraktiv und trotz hohen Alters noch ganz schön jung geblieben.
Wenn gewünscht, können die Kandidaten auch gerne eine kurze Beschreibung ihrer eigenen Persönlichkeit anfügen.
Birgit Oppermann ist 57 Jahre alt (die zweite von fünf Geschwistern), verheiratet mit Dieter Oppermann, hat eine Tochter (22 Jahre alt) und ist von Beruf Rektorin an der Grundschule am Harztorwall.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Ulrike Krause

Ulrike_Krause, Bündnis 90/Die Grünen. Foto: Privat

Ulrike Krause, Bündnis 90/Die Grünen. Foto: Sophie Gittermann

Was hat Sie dazu bewogen, zu kandidieren?
Kommunalpolitik ist streitbar, kompromissoffen und basisnah, aber auch intensiv, spannend und kreativ.
Die meist konstruktive Diskussion mit den anderen Fraktionen ist der Versuch, das Beste für die Bürgerinnen und Bürger herauszuholen und trotzdem seine Grundsätze nicht zu verraten. Das motiviert mich nach wie vor, auch für weitere fünf Jahre zu streiten, zu gestalten und zukunftsfähige Kompromisse einzugehen.
Welches Projekt liegt Ihnen besonders am Herzen?
Das sind die Projekte, die (wahrscheinlich) unwiderruflich Tatsachen für die Zukunft schaffen sollen, ohne tatsächlich auf die zukünftigen Herausforderungen einzugehen, die allein durch die Umwelt- und Klimaveränderungen auch uns auf kommunaler Ebene als Gesellschaft aller Bürgerinnen und Bürger treffen/betreffen werden. Wir sind als Gesellschaft in der Pflicht – und dabei liegt mir besonders am Herzen, nicht jedes Projekt „abzunicken“, sondern die noch nicht gestellten Forderungen zukünftiger Generationen mitzudenken und einzubringen – und dabei nicht ideologisch zu überzeugen, sondern einen kompromisslosen Konsens im Rat herbeizuführen.
Warum ist die Kommunalwahl wichtig für die Bürger?
Mein Vater, ein standfester Sozialdemokrat der Brandt und Schmidt-Ära und ein „Roter“ bis zum heutigen Tage hat seinen Töchtern aus einer grundsätzlichen Überzeugung heraus, die Einhaltung der Grundrechte in einem demokratischen System eindringlich nahe gebracht. Mit Blick auf die Flüchtlinge, die Ihre Heimatländer verlassen haben, weil ihnen dort unter anderem das Wahlrecht so wie wir es kennen, versagt geblieben ist und somit auch die Chance, auf politischer Ebene Dinge zu ändern, sollten wir unsere Grundrechte ganz besonders schätzen und unbedingt wahrnehmen.
Daher meine Aufforderung an alle: Geht wählen!
Was macht Wolfenbüttel für sie besonders?
Meine Familie und ich haben uns vor zirka 17 Jahren ganz bewusst für Wolfenbüttel entschieden. Uns haben weder wirtschaftliche noch berufliche Gründe oder die Nähe zum Arbeitsplatz angetrieben – die Stadt alleine hat uns überzeugt!
Wo liegen aus Ihrer Sicht die Stärken und Schwächen der Stadt?
Die Stärke der Stadt liegt in den Menschen, die hier leben. Die einerseits das historischen Erbe schätzen und die Bedeutung dessen auch nicht unterschätzen, aber trotzdem einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung aufgeschlossen gegenüberstehen. Projekte werden mit Lob oder Kritik begleitet. Damit zeigt sich auch eine Form von Bürgerbeteiligung
– den Bürgerinnen und Bürgern ist es eben nicht egal, was in ihrer Stadt passiert. Schwächen in der Stadtentwicklung sehe ich eigentlich weniger- ich würde es als tägliche Herausforderungen bezeichnen, denen wir uns gemeinsam als Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt stellen müssen.
Wenn gewünscht, können die Kandidaten auch gerne eine kurze Beschreibung ihrer eigenen Persönlichkeit anfügen.
Ulrike Krause, Jahrgang 1966, ist verheiratet, hat drei plus zwei Kinder, ist in Braunschweig am Bohlweg aufgewachsen und von Beruf Dipl.Ing. Innenarchitektin und „Weltverbesserin“. Sie ist interessiert an Architektur, Stadtentwicklung, Kunst und den Menschen und Umweltschützerin aus Überzeugung. Seit fünf Jahren ist sie Ratsfrau im Rat der Stadt Wolfenbüttel.

DIE LINKE. – Nadja Frick

Nadja Frick, DIE LINKE. Foto: Ralph-Fischer-Design

Nadja Frick, DIE LINKE. Foto: Ralph-Fischer-Design

Was hat Sie dazu bewogen, zu kandidieren?
Ich halte es für wichtig, dass besonders in Kommunalparlamenten ein Querschnitt der Bevölkerung vertreten ist, der die Bürgerinnen und Bürger Wolfenbüttels vertritt. Als ehemals alleinerziehende Mutter zweier mittlerweile erwachsener Töchter möchte ich mich besonders für die Anliegen von Familien mit geringem Einkommen und Alleinerziehenden einsetzen, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, dass hier oft die entsprechende Lobby fehlt.
Welches Projekt liegt Ihnen besonders am Herzen?
Die Wolfenbüttel-Card in Verbindung mit einem Sozialticket für den ÖPNV. Um am sozialen und gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können, ist für jede/n bezahlbare Mobilität unerlässlich.
Warum ist die Kommunalwahl wichtig für die Bürger?
Die LINKE steht für „Druck von unten“, also direkte Einflussnahme der betroffenen Bürgerinnen und Bürger. Im Kommunalparlament werden Entscheidungen getroffen, die jede Bürgerin und jeden Bürger direkt vor Ort betreffen. Partizipation und Mitgestaltung sind hier am ehesten möglich und deshalb besonders wichtig.
Was macht Wolfenbüttel für Sie besonders?
Als ursprüngliche Berlinerin liebe ich den Charme dieser Kleinstadt, der sich widerspiegelt in der Verbundenheit der Wolfenbüttelerinnen und Wolfenbütteler mit ihrer Stadt.
Wo liegen aus ihrer Sicht die Stärken und Schwächen der Stadt?
Als größte Stärke Wolfenbüttels sehe ich die konstruktive Zusammenarbeit vieler Institutionen, wie Freiwilligenagentur, Kirchen, Ehrenamtlichen und Vereinen. Der Erfolg dieses Konzeptes zeigt sich momentan zum Beispiel in der gelungenen Unterbringung und Integration von Geflüchteten. Die größte Schwachstelle Wolfenbüttels liegt aus meiner Sicht in einem viel zu teuren und unzureichend ausgebauten ÖPNV.
Wenn gewünscht, können die Kandidaten auch gerne eine kurze Beschreibung ihrer eigenen Persönlichkeit anfügen.
Als gebürtige Berlinerin lebe ich seit zwölf Jahren erst im Landkreis und dann in der Stadt Wolfenbüttel – und das sehr gerne! Seit 2011 bin ich bei der LINKEN in Wolfenbüttel aktiv. Einmal im Monat veranstalte ich das Sozialcafé im Roten Pavillon. In meiner Freizeit laufe ich Marathon beim MTV Jahn Schladen und betreue außerdem zwei Laufgruppen. Ich bin Angestellte in einem Wolfenbütteler Sportfachgeschäft.

FDP – Björn Försterling

Foto: Nigel Treblin

Björn Försterling, FDP. Foto: Nigel Treblin

Was hat Sie dazu bewogen, zu kandidieren?
In der Kommunalpolitik mitzumischen bedeutet, Politik nah an den Menschen und mit den Menschen zu machen. Die Auswirkungen der Entscheidungen hat man direkt vor den Augen. Man sieht, wenn sich etwas zum Positiven verändert. Das macht einfach viel Freude.
Welches Projekt liegt Ihnen besonders am Herzen?
Mir liegt die Stadtentwicklung im Westen Wolfenbüttels am Herzen. Betrachtet man das Gebiet um die Adersheimer Straße, die Frankfurter Straße und den Schützenplatz, so stellt man fest, dass es hier erheblichen Nachholbedarf gibt. Dazu zählt dann auch die Prüfung der Verkehrssteuerung. Die Grauhofstraße ist beispielsweise über Gebühr belastet.
Warum ist die Kommunalwahl wichtig für die Bürger?
Eben weil es Entscheidungen sind, die sich direkt auswirken. Nehmen wir als Beispiel das komplexe Thema einer möglichen Fusion mit der Abfallwirtschaftsbetriebe im Landkreis Wolfenbüttel und im Landkreis Goslar. Wenn Kommunalpolitik hier nicht aufpasst, dann müssen es am Ende die Bürger mit höheren Gebühren bezahlen.
Was macht Wolfenbüttel für Sie besonders?
Das kann man gar nicht so richtig ausdrücken. Sind es die Mitmenschen, die schöne Altstadt, die Entwicklungsperspektiven? Ich kann für mich nur feststellen, dass ich nach der Schule nie in die Ferne wollte, weil Wolfenbüttel einfach meine Heimat ist.
Wo liegen aus ihrer Sicht die Stärken und Schwächen der Stadt?
Finanziell ist die Stadt gut aufgestellt, wirtschaftlich bieten die Ausgründungen aus der Ostfalia eine gute Grundlage und im Bereich der Bildung sind wir vom Kindergarten bis zur Hochschule gut aufgestellt. Die größte Schwäche ist derzeit die Fußgängerzone. Das wird auch nicht mit neuen Pflastersteinen gelöst werden können. Vielmehr brauchen wir attraktive Geschäfte und ein Konzept, Wolfenbüttel wieder zu einem besonderen regionalen Einkaufserlebnis zu machen.
Wenn gewünscht, können die Kandidaten auch gerne eine kurze Beschreibung ihrer eigenen Persönlichkeit anfügen.
Björn Försterling, 34 Jahre alt. Seit 2006 ehrenamtlich Mitglied im Kreistag und seit 2008 hauptberuflich Landtagsabgeordneter. Zuvor Steuerinspektor im Finanzamt Wolfenbüttel. Ansonsten vielfach im Ehrenamt unterwegs für das Deutsche Rote Kreuz.

AfD – Dr. Manfred Wolfrum

Was hat Sie dazu bewogen zu kandidieren?
Der Unterschied zwischen SPD, CDU, GRÜNEN, LINKEN ist auf ein Minimum zusammengeschnurrt. Statt Probleme zu lösen, werden diejenigen mit allen Mitteln verfolgt und geächtet, die es wagen, solche Probleme anzusprechen.
Welches Projekt liegt Ihnen besonders am Herzen?
Klarheit und Offenheit über die tatsächlichen Verhältnisse im Zusammenhang mit den Milliarden für die angebliche Bergung des Atommülls aus der Asse. In der Stadt bezahlbare Ladenmieten und damit eine (Wieder-)Belebung der Innenstadt.
Warum ist die Kommunalwahl wichtig für die Bürger?
Die Kommunalwahl ist auch eine Richtungswahl. Zurzeit werden Bürger gezwungen, konkrete Vorteile, die sie als Staatsbürger genießen, mit der Aussicht auf imaginäre Vorteile wie „Buntheit“, „Vielfalt“ und „Bereicherung“ aufzugeben.
Was macht den Landkreis Wolfenbüttel für Sie besonders?
Die Vielfalt der ländlichen Region mit den vielen interessanten Kulturgütern. Die teilweise schlechte Anbindung von Dörfern mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Wo liegen aus ihrer Sicht die Stärken und Schwächen der Stadt?
Stärken: Wunderschöne Fachwerkstadt mit historischen Kulturzentren, wie Schloß, Bibliothek etc.
Schwächen: Die Nähe zum Oberzentrum Braunschweig, weil dadurch Wolfenbüttel eher Wohnstadt ist und auch die Studenten zu wenig in der Innenstadt anwesend sind.
Wenn gewünscht, können die Kandidaten auch gerne eine kurze Beschreibung ihrer eigenen Persönlichkeit anfügen.
Dr. Manfred Wolfrum ist 69 Jahre alt, hat drei Kinder und vier Enkel.

Piratenpartei – Arne Hattendorf

Arne Hattendorf, Piratenpartei. Foto: Tobias M. Eckrich

Arne Hattendorf, Piratenpartei. Foto: Tobias M. Eckrich

Was hat Sie dazu bewogen, zu kandidieren?
Ich möchte, dass die Piraten weiterhin im Stadtrat vertreten sind.
Welches Projekt liegt Ihnen besonders am Herzen?
Zwei Dinge: Jugendarbeit und mehr Transparenz bei Angeboten und Verträgen, die von der Stadt geschlossen werden.
Warum ist die Kommunalwahl wichtig für die Bürger?
Hier werden die Sachen vor Ort geregelt, wie Soziales, Jugendarbeit, Schule, Stadtentwicklung, Kultur etc.
Was macht Wolfenbüttel für Sie besonders?
Die Mischung aus historisch und modern ist für mich einzigartig. Außerdem ist Wolfenbüttel meine Heimat.
Wo liegen aus ihrer Sicht die Stärken und Schwächen der Stadt?
Stärken: Wolfenbüttel ist finanziell viel besser aufgestellt, als andere Städte. Die Jugendarbeit in Wolfenbüttel funktioniert seit Jahren gut. Schwächen: Die Innenstadt Wolfenbüttels ist noch nicht attraktiv genug. Die Nähe zu Braunschweig ist dabei etwas problematisch.
Wenn gewünscht, können die Kandidaten auch gerne eine kurze Beschreibung ihrer eigenen Persönlichkeit anfügen.
Die Eigenschaft, die ich bei mir am wichtigsten finde, ist Ehrlichkeit. Außerdem halte ich mit meiner Meinung nicht hinter dem Berg. Auch wenn ich mich gelegentlich aufrege, ist bei mir eher Versöhnlichkeit angesagt. Ich versuche Dinge meist rational zu betrachten, bei Punkten, die mir wichtig sind, reagiere ich allerdings gelegentlich schon emotional.

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