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Kommunalwahl: Spitzenkandidaten im Wahlbereich II stellen sich vor

29. August 2016 von
Kommunalwahl: Spitzenkandidaten für den Rat der Stadt stellen sich vor. Foto: Anke Donner
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Wolfenbüttel. In unserer neuen Reihe zur diesjährigen Kommunalwahl hat regionalHeute.de den Spitzenkandidaten in den einzelnen Wahlbereichen die Möglichkeit gegeben, sich und ihren Blick auf Wolfenbüttel vorzustellen. Im Nachfolgenden äußern sich die Spitzenkandidaten für den Stadtrat aus dem Wahlbereich II zu verschiedenen Fragen.


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Fünf allgemeine Fragen wurden an die Spitzenkandidaten gerichtet, die nicht nur Aufschluss über deren Person geben, sondern auch die persönliche Sicht auf Wolfenbüttel widerspiegeln. Eine Woche lange hatten die Spitzenkandidaten die Möglichkeit, folgende Fragen zu beantworten: „Was hat Sie dazu bewogen, zu kandidieren?“, „Welches Projekt liegt Ihnen besonders am Herzen?“, „Warum ist die Kommunalwahl wichtig für die Bürger?“, „Was macht Wolfenbüttel für Sie besonders?“ und „Wo liegen aus ihrer Sicht die Stärken und Schwächen der Stadt?“ Das sind die Satements der Spitzenkandidaten aus dem Wahlbereich II.

SPD- Jan Schröder

Jan Schröder, SPD. Foto: SPD

Jan Schröder, SPD. Foto: SPD

Was hat Sie dazu bewogen, zu kandidieren? 
Ich kandidiere erneut für den Stadtrat, da ich auch in Zukunft aktiv an Entscheidungen zum Wohle aller Wolfenbütteler Bürgerinnen und Bürger mitwirken möchte.
Welches Projekt liegt Ihnen besonders am Herzen?
Der gesamte Prozess der Innenstadtsanierung von der Neugestaltung der Fußgängerzone, über die Revitalisierung des Hertie-Gebäudes bis zur Sanierung des Schlossplatzes ist für Wolfenbüttel richtungsweisend und liegt mir besonders am Herzen. Ich hoffe, dass spätestens Anfang nächsten Jahres erste sichtbare Arbeiten am Hertie-Gebäude erfolgen werden.
Warum ist die Kommunalwahl wichtig für die Bürger?
Die Wolfenbütteler Bürgerinnen und Bürger entscheiden bei der Kommunalwahl über die Zusammensetzung der Ortsräte, des Stadtrates und des Kreistages. Diese Kommunalparlamente treffen wiederum Entscheidungen, die das unmittelbare Lebensumfeld aller Wolfenbütteler und Wolfenbüttelerinnen betreffen. Beispielsweise die oben erwähnte Innenstadtsanierung. Es ist daher wichtig, bei der Kommunalwahl von seinem Wahlrecht Gebrauch zu machen, um Einfluss auf diese Entscheidungen nehmen zu können.
Was macht Wolfenbüttel für Sie besonders?
Wolfenbüttel ist eine Stadt, in der es sich für Jung und Alt zu leben lohnt. Neben einem reichhaltigen Kultur- und Freizeitangebot in der Stadt bietet auch das Umland einen hohen Freizeit- und Erholungswert.
Wo liegen aus ihrer Sicht die Stärken und Schwächen der Stadt? 
Wolfenbüttel ist eine grundsolide aufgestellte Stadt, die in den letzten Jahren mit der Sanierung des Lessingtheaters, dem Neubau des Stadtbades Okeraue, den Bau- und Sanierungsmaßnahmen im Schul- und Kita-Bereich etc. Investitionen vorgenommen hat, die für eine Stadt dieser Größenordnung nahezu einzigartig sind. Es fällt mir schwer, konkrete Schwächen zu benennen, jedoch gibt es Bereiche, in denen es in den nächsten Jahren zu Verbesserungen kommen muss. Insbesondere die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist ein Thema, an dem in der nächsten Ratsperiode intensiv weitergearbeitet werden muss. Mit der begonnenen Sanierung der Ahlumer Siedlung ist bereits ein erster Schritt in die richtige Richtung erfolgt.
Wenn gewünscht, können die Kandidaten auch gerne eine kurze Beschreibung ihrer eigenen Persönlichkeit anfügen.
Jan Schröder, 40 Jahre, Berufsberater, Volljurist, verheiratet, drei Söhne, ist Stadtverbandsvorsitzender der SPD-Wolfenbüttel und Mitglied im Rat der Stadt Wolfenbüttel seit 2011 (Mitglied im Schul- und Verwaltungsausschuss, Beisitzer im Fraktionsvorstand).

CDU – Katrin Rühland

Katrin Rühland, CDU Foto: Privat

Katrin Rühland, CDU Foto: Privat

Was hat Sie dazu bewogen, zu kandidieren? 
Mitgestalten und zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger mitentscheiden wenn es um die Belange Wolfenbüttels geht.
Welches Projekt liegt Ihnen besonders am Herzen?
Den Ausbau der Langen Herzogstraße, und damit die Attraktivität der Innenstadt voranzubringen. Bezahlbarer Wohnraum schaffen und die vielen sozialen Einrichtungen dieser Stadt weiterhin zu fördern.
Warum ist die Kommunalwahl wichtig für die Bürger?
Die Wählerinnen und Wähler entscheiden, wer ihre Vorstellungen und Wünsche am besten im Rat der Stadt vertreten soll. Wie der Name schon sagt; hier werden Menschen für Menschen in Ihrer “ Kommune“ gewählt. Hier geht es nicht um die große Weltpolitik, denn es werden Pläne erarbeitet und beschlossen, die unsere Stadt noch lebenswerter macht.
Was macht Wolfenbüttel für Sie besonders?
Die schöne Innenstadt mit seinen Fachwerkbauten, dem hervorragenden Kulturangebot in Zusammenhang mit dem hervorragend renovierten Lessing Theater, dem modernen neuen Schwimmbad, gut ausgebauten Schulen, um nur einiges zu nennen. Wolfenbüttel ist etwas besonderes für mich, sonst würde ich ja nicht seit 56 Jahren mit meiner Familie hier wohnen.
Wo liegen aus ihrer Sicht die Stärken und Schwächen der Stadt? 
Die Stärken unserer Stadt sind Ihre Bewohnerinnen und Bewohner, die sich in vielen Projekten engagieren.
Bürgerbeteiligung, wenn es z.B. um Umgestaltung der Innnenstadt geht und der große soziale Einsatz von Ehrenamtlichen ist ein großes Gut in Wolfenbüttel. Die Schwächen unserer Stadt sind das Misstrauen einiger weniger Bürgerinnen und Bürger gegenüber der Verwaltung oder dem demokratisch gewählten Rat. Auch die Skepsis gegenüber unseren Neuankömmlinge, die vor Krieg, unvorstellbarer Armut und Vertreibung zu uns gekommen sind, ist meiner Meinung nach unbegründet. Ich wünsche mir, dass Missverständnisse und Gerüchte durch mehr miteinander reden aus dem Weg geräumt
kann. Rat und Verwaltung arbeiten transparent und sind immer zu konstruktiven Gesprächen bereit. Alles in Allem hat Wolfenbüttel weitaus mehr Stärken als Schwächen.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Stefan Brix

Stefan Brix, Bündnis 90/Die Grünen. Foto: Sophie Gittermann

Stefan Brix, Bündnis 90/Die Grünen. Foto: Sophie Gittermann

Was hat Sie dazu bewogen, zu kandidieren?
Ich versuche seit mehr als 20 Jahren (aber nicht alle im Rat) meine Heimatstadt mitzugestalten. Es macht mir immer noch Spaß, was ich manchmal selbst erstaunlich finde.
Welches Projekt liegt Ihnen besonders am Herzen?
Diejenigen Projekte, die unmittelbar den Alltag beeinflussen: Stadtplanung, Verkehr, Infrastruktur. Ich sage immer: „Das, was man am häufigsten tut, muss am besten funktionieren, dann freut man sich jeden Tag darüber.“ Und bei allem gilt: Es darf in lokalen Entscheidungen niemals echte „Verlierer“ geben, man muss immer an wirklich alle denken, denn jeder begegnet jedem wieder in der Stadt.
Warum ist die Kommunalwahl wichtig für die Bürger?
Bei der Kommunalwahl können die Menschen einer Stadt entscheiden, wer am besten für ihr unmittelbares Umfeld (aber auch das der Nachbarn!) eintritt. Und sie können mit den Personen sprechen, die sie wählen wollen oder gewählt haben. Das ist die Grundlage guter Entscheidungen.
Was macht Wolfenbüttel für Sie besonders?
Wolfenbüttel ist meine Heimatstadt und die gefühlt „beste Stadt der Welt“. Für die besondere emotionale Bindung lassen sich aber auch objektive Gründe angeben.
Wo liegen aus ihrer Sicht die Stärken und Schwächen der Stadt?
Das wunderbare Bild der Altstadt umrahmt von sehr guter Wohngegend auf kompakter Fläche ist eine echte Stärke. Dazu Infrastruktur wie Schulen aller Art, zwei verschiedene Schwimmbäder, ein Theater mit breitem Angebot und zahlreiche Sport- und Freizeitanlagen. Wolfenbüttel hat eine Schwäche in der Vermarktung seiner Einkaufsmöglichkeiten und in der Einbindung seiner Bürger in Projekten (oft liegt es auch nur in der Darstellung derselben), außerdem wird der Radverkehr unter- und der Autoverkehr überbewertet.
Wenn gewünscht, können die Kandidaten auch gerne eine kurze Beschreibung ihrer eigenen Persönlichkeit anfügen.
Stefan Brix, Jahrgang 1964, verheiratet, zwei plus zwei Kinder, ist in Wolfenbüttel geboren und aufgewachsen. Er arbeitet (weltweit) als selbstständiger Dozent für Automatisierungs- und Elektrotechnik. Er hat eine Ausbildung in Elektrotechnik und Philosophie. Als Hobbies gibt er selbst Optimierung von Alltagsgegenständen, Fachwerkhaus-Sanierung, Radfahren im Alltag, Schwimmen und Tauchen, Tanzen sowie Modellbau an. Derzeit ist er Mitglied des Rates der Stadt Wolfenbüttel und Vorsitzender des Ausschusses für Bau Stadtentwicklung und Umwelt.

DIE LINKE. – André Owczarek

André Owczarek, DIE LINKE. Foto: Ralph-Fischer-Design

André Owczarek, DIE LINKE. Foto: Ralph-Fischer-Design

Was hat Sie dazu bewogen zu kandidieren?
Über mein Engagement im hiesigen Kreisverband der LINKEN komme ich immer wieder mit Kommunalpolitik in Berührung. Meine Partei hat sich in Wolfenbüttel als sozialer Alarmmelder und Ideengeber für mehr Miteinander bewährt und in der kommenden Legislatur würde ich gern daran mitwirken, dies auszubauen.
Welches Projekt liegt Ihnen besonders am Herzen?
Die Wolfenbüttel-Card muss attraktiver werden! In anderen Kommunen hat man auch kommerzielle Anbieter für solche Rabattangebote gewonnen. Leider enthält die Karte hier aber nur die üblichen Rabatte für Erwerbslose und Sozialhilfeempfänger. Man sollte als Inhaber der Karte aber z.B. auch vergünstigt ein Eis kaufen oder ins Kino gehen können. Ein Weg, der dahin führen würde, wäre es, die Karte auch zum Verkauf an Nicht-Leistungsbezieher freizugeben und damit eine Umlagefinanzierung zu ermöglichen. Zudem fällt damit auch die Stigmatisierung weg, die die Karte für viele noch bedeutet. Eine Koppelung an ein Sozialticket für Bus und Bahn wäre dann die Kirsche auf der Sahnehaube.
Warum ist die Kommunalwahl wichtig für die Bürger?
Im Stadtrat werden viele wichtige Entscheidungen getroffen, die direkte Auswirkungen auf den Bürger haben. Ob es um die Parkgebühren, die Bebauung von Flächen oder verkehrspolitische Weichenstellungen geht, überall kann man auch im Kleinen etwas verändern und in eine bestimmte Richtung entwickeln. Durch seine Stimme für eine bestimmte Partei, kann man mitentscheiden, in welche Richtung es gehen soll.
Was macht Wolfenbüttel für Sie besonders?
Wolfenbüttel bietet den Charme und die Ruhe einer Kleinstadt, ist aber umgeben von mehreren Ballungszentren, die die Möglichkeiten der Großstadt in gut erreichbarer Nähe bieten. Es gibt hier einen ganz besonderen Schlag herzlicher Menschen und man begegnet sich meistens respektvoll und freundlich, auch wenn man eine unterschiedliche Weltsicht hat. Mir hat z. B. sehr gefallen, dass Bürgermeister Thomas Pink als CDU-Urgestein ohne Umschweife auch bei der LINKEN zur Flüchtlingsthematik Rede und Antwort gestanden hat und dass dabei weder meine Partei noch seine Partei irgendeinen Gesichtsverlust zu beklagen hatten. Ganz im Gegenteil: Man ist sich menschlich näher gekommen.
Wo liegen aus ihrer Sicht die Stärken und Schwächen der Stadt?
Wolfenbüttel bietet auch in der Stadt ein paar wundervolle Naherholungsgebiete und einige interessante historische Bauwerke und Orte. Es gibt hier größtenteils noch einen sozialen Zusammenhalt und auch Neubürgern, die ihre Heimat wegen Krieg und Elend verlassen mussten, tritt eine Mehrheit der Menschen sehr aufgeschlossen und hilfsbereit entgegen. Auch das wunderbar erhaltene und gepflegte Fachwerk gehört m.E. zu den Schmuckstücken Süd-Ost-Niedersachsens. In den letzten Jahren gab es auch beeindruckende Verbesserungen bei der Breitenkultur. Das diesjährige Altstadtfest strotze nur so vor interessanten Angeboten. Leider hat man es in den letzten Jahrzehnten versäumt, Wolfenbüttel für den Tourismus besser zu erschließen. Auch der ÖPNV ist m.E. sehr verbesserungswürdig. Es gibt nicht mal ein Kurzstreckenticket, die Taktung ist teilw. einfach nicht alltagstauglich und motiviert nicht, dass Auto einmal stehen zu lassen. Für den durchschnittlichen Fahrradfahrer gibt es immer noch zu wenig Fahrradwege und gefährliche und unübersichtliche Ecken. Zuviel Geld ist da in Prestigeprojekte, wie die Unterkellerung des Lessingtheaters und das Spaßbad, geflossen und zu wenig in die Ökologisierung der Infrastruktur. Der neue Kornmarkt und der geplante Neubau an Stelle des ehemaligen Hertie-Gebäudes passen architektonisch m.E. auch nicht gut in unsere Stadt. Da hätte ich mir mehr Fingerspitzengefühl und Achtung vor unserem historischen Stadtbild gewünscht. Bei der Beteiligung der Einwohnerinnen und Einwohner tut man sich ebenfalls schwer, bietet zwar viele Informationsveranstaltungen an, aber bei den echten Entscheidungen haben diejenigen, die es letztendlich betrifft, keine Entscheidungsgewalt.
Wenn gewünscht, können die Kandidaten auch gerne eine kurze Beschreibung ihrer eigenen Persönlichkeit anfügen.
Seit meinem 14. Lebensjahr bin ich politisch aktiv, den größten Teil dieser Zeit in der LINKEN bzw. der PDS und zwar hier vor Ort in Wolfenbüttel. Unsere Kommune ist ein lebenswerter Ort mit seinem ganz eigenen Flair, aber auch liebenswerten Ecken und Kanten. Leider haben nicht alle Menschen, die hier leben, gleichberechtigt Zugriff auf die Dinge, die Wolfenbüttel so lebenswert machen. Ein klammer Geldbeutel bedeutet für viele immer noch den Ausschluss aus Freibad, Sport, Kultur, Mobilität und einem lebenswerten Wohnumfeld. Ich möchte dazu beitragen, dies zu ändern. Rabatte für sozial schlechter Gestellte, kostenlose Freizeitangebote, ein Sozialticket zu einem Preis, den sich jeder leisten kann und nicht zuletzt eine Offensive des sozialen Wohnungsbaus sind deswegen die Schwerpunkte, an denen ich im Stadtrat arbeiten möchte. Eine besondere Herzensangelegenheit ist mir die Bekämpfung rechter Tendenzen bei uns vor Ort. Kein Fußbreit den Faschisten – in Wolfenbüttel und nirgends!

FDP – Christiane Hunke

Christiane Hunke, FDP. Foto: Privat

Christiane Hunke, FDP. Foto: Marc Angerstein Media GmbH

Was hat Sie dazu bewogen, zu kandidieren?
Ich kandidiere für den Stadtrat, weil mir die Anliegen der Bürger dieser Stadt wichtig sind. Ich werde diese Anliegen über die Einflussnahme in den Gremien, mit in die Gestaltung der Aufgabenbereiche einbringen.
Welches Projekt liegt Ihnen besonders am Herzen?
Die größte Herausforderung für Wolfenbüttel sehe ich darin, die Fußgängerzone zusätzlich lebendiger zu gestalten, insbesondere in Bezug auf das Projekt „Löwentor“. Weiterhin sollte eine Steigerung der Attraktivität der Freizeitangebote für Jugendliche erfolgen. Wolfenbüttel täte gut daran, häufiger Events für Jung und Alt auszurichten. Hierzu ist es erforderlich den Handel und das Gewerbe weiter zu stärken.
Warum ist die Kommunalwahl wichtig für die Bürger?
Im Rahmen der Kommunalwahl haben alle Einwohner der Stadt Wolfenbüttel die Gelegenheit, direkt auf ihre Lebensqualität Einfluss zu nehmen. Über die Wahl einer Partei werden letztendlich die Arbeits- bzw. Veränderungsschwerpunkte gesetzt, die die Steigerung der Lebensqualität zur Folge haben. Kurz gesagt: Der Bürger bestimmt die Politik und nicht umgekehrt.
Was macht Wolfenbüttel für Sie besonders?
Für mich ist das besondere an der Stadt Wolfenbüttel, dass sie eine attraktive Sportstadt geblieben ist. Traditionelle Sportarten konnten über gute Vereinsarbeit erhalten werden. Sie wurden um moderne Sportarten erweitert, sodass ein breit aufgefächertes Angebot für alle zur Verfügung steht. Dennoch gilt es, Kooperationen zur Abstimmung der Angebote zu verstärken und auf schwindende Mitgliederzahlen zu reagieren. Eine Chance wäre z.B. den Breitensport weiter zu fördern und die Einbindung der Sportvereine in den Ganztagsschulbetrieb weiter auszubauen.
Wo liegen aus ihrer Sicht die Stärken und Schwächen der Stadt?
Eine Schwäche sehe ich darin, dass es noch zu wenig gelungen ist, die Stadt als „Studentenstadt“ zu etablieren. Das stetige Wachstum der Ostfalia bringt viele junge Erwachsene nach Wolfenbüttel. In diesem Bereich fehlen Angebote, die ein „Studentenleben“ ausmachen und so attraktiv sind, dass das heutige überwiegende ausweichen nach Braunschweig minimiert wird. Die Stärke der Stadt liegt in der Gelassenheit und der Lebensfreude der Bürger (siehe das gelungene Altstadtfest). Ebenso halte ich den historischen Bereich der Stadt bzw. den Kulturbereich für sehr gut aufgestellt. Mehr geht natürlich immer.

AfD – Christian Kraemer

Christian Kraemer, AfD. Foto: Privat

Christian Kraemer, AfD. Foto: Privat

Was hat Sie dazu bewogen,zu kandidieren?
Ich möchte mich engagieren, da ich zu den Menschen gehöre, die lieber etwas machen,als nur zu meckern.
Welches Projekt liegt Ihnen besonders am Herzen?
Ich will mich für Barrierefreiheit einsetzen, um auch behinderten Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.
Warum ist die Kommunalwahl wichtig für die Bürger?
Die Bürger sind gerade durch die kommende Entwicklung direkt betroffen, es geht um das Leben vor Ort.
Was macht Wolfenbüttel für Sie besonders?
Es ist für mich meine Heimatstadt geworden, Wolfenbüttel ist historisch interessant
Wo liegt aus Ihrer Sicht die Stärken und Schwächen der Stadt?
Die historische Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern ist auch für den Tourismus nützlich. Die Leerstellen in der Fußgängerzone verstärken noch den Kaufkraftabfluss. Für Behinderte ist die Innenstadt meist unpassierbar.

Die Ge De – Hans-Joachim Zarske

Hans-Joachim Zarske, Die Ge De. Foto: PrivatWas hat Sie dazu bewogen, zu kandidieren?
Ich kandidiere, weil ich mich für mehr Gerechtigkeit einsetzen werde.
Welches Projekt liegt Ihnen besonders am Herzen?
Die Belebung der Innenstadt durch Förderung des Einzelhandels (attraktiv und zeitgemäß).
Warum ist die Kommunalwahl wichtig für die Bürger?
Jede Wahl ist wichtig. Die gewählten Kommunalpolitiker sollen die (mehrheitlichen) Interessen der Bürger in ihrer Kommune nach Recht und Gesetz umsetzen.
Was macht Wolfenbüttel für Sie besonders?
Das historische Wolfenbüttel mit seinen Bürgern ist wunderbar, wer in so einer schönen Stadt lebt, kann sich glücklich schätzen.
Wo liegen aus ihrer Sicht die Stärken und Schwächen der Stadt?
Die Stadt hat gute Möglichkeiten, mehr Gewerbe (durch steuerliche Anreize) in den Außenbereichen anzusiedeln. Den Einzelhandel in der Innenstadt zu unterstützen (Mietbremse wie bei Wohnraummieten, Leerstände mit höherer Grundsteuer). Seit Jahrzehnten wurde der Innenstadtbereich von der Stadt schlecht geführt. Die Ablehnung der Ostumgehung war aus meiner Sicht ein Fehler, ist doch eine weiteres (großes) Baugebiet (Södeweg) geplant und evtl. hinter dem Exer in Richtung Atzum ein Gewerbegebiet anzusiedeln. Die Ostumgehung wäre dann die richtige verkehrstechnische Anbindung und eine Entlastung des Kfz-Verkehrs über den „Grünen Platz“. Ghettobildung (zwei Sammelunterkünfte) der Flüchtlinge, anstatt Verteilung in der Stadt und den Kommunen.
Wenn gewünscht, können Sie auch gerne eine kurze Beschreibung Ihrer eigenen Persönlichkeit anfügen.
Ich bin 68 Jahre alt, verheiratet und war Beamter bei der Deutschen Rentenversicherung in Braunschweig.

Die Spitzenkandidaten hatten bis einschließlich Montag Zeit, sich auf die Anfrage unserer Online-Tageszeitung zu melden. Von der Piraten-Partei (Martina Hattendorf) blieb eine Rückmeldung aus.

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