Kommunalpolitiker tauschen sich mit Landtagsabgeordneten aus

7. Oktober 2019
Die Teilnehmer des Diskussionsabend. Foto: Dieter Lorenz
Sickte. Die Interessen der CDU-Kommunalpolitiker werden in Niedersachsen in der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) vertreten. Für die Vorbereitung von Beschlüssen sind Arbeitskreise (AK) gebildet. Mitglied im AK Bildung sind aus Wolfenbüttel, Kreistagsabgeordneter Klaus Hantelmann und Sickter Altbürgermeister Dieter Lorenz, der diese Pressemitteilung verfasst hat.

Ausschussvorsitzender Heinrich Schaper hatte als Diskussionspartner Landtagsabgeordnete Mareike Wulf, schulpolitische Sprechererin der CDU Landtagsfraktion und Laura Pooth, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) eingeladen.
Pooth erläuterte die Erwartungen an die Politik. Dazu zählen optimale Unterrichtsversorgung, mehr Investitionen des Landes in den Bildungsbereich, verbesserte Zusammenarbeit über Ländergrenzen, sowie die Lehrerausbildung modifizieren und die Digitalisierung mitgestalten.

„Zusammenarbeit konnte verbessert werden“

Die Gewerkschaftssprecherin freute sich, dass die Zusammenarbeit mit weiteren Bildungsträgern, wie Philologenverband und anderen verbessert werden konnte. Meist gehe es um Finanzen, da könne man mit einem gemeinsamen Vorhaben beim Finanzminister mehr erreichen.
Ziel der Zusammenarbeit sei auch, mittel- und langfristige Perspektiven zu entwickeln zum Thema „Wie soll Schule im Jahr 2030 aussehen ?“
Mareike Wulf berichtete aus der Bildungsarbeit der CDU Fraktionsarbeit. Man sei dabei mit der SPD Schule so zu fördern, dass selbständiges Leben gefördert wird. In einem 7-Punkte-Maßnahmenkatalog von CDU und SPD werde an der Bildungsverbesserung gearbeitet.

Digitalisierung wird gefördert

Längere Diskussionen gab es zur Förderung der Digitalisierung. Begrüßt wurde dass jede Schule 30.000 Euro dafür bekommen. „Können die Schulen die zusätzliche Technik auch verkraften?“. Klaus Hantelmann, Kreistagsabgeordneter beschrieb wie der Landkreis Wolfenbüttel hilft.
„Unsere Medienstelle und Schulamt betreuen unsere Schulen. Das war schon so bevor die Digitalisierung kam. Jede gewünschte Hilfe wird den Schulen gewährt, bei Technik, Ausschreibungen und auch Gewährleistungen. Wenn neue größere Aufgaben auf die Schulen zu kommen, dann werde das Referat Schule auch personell verstärkt.“ Manche Schulen würden sich auch selbst helfen und zwischen den Schule gäbe es gegenseitige Unterstützung bei der Anwendung der Technik und dem Erlernen der Methodik. Mancher der Teilnehmer nahm die Wolfenbütteler Hilfe des Schulträgers, als gutes Beispiel mit für den eigenen Bereich.
Zur Sprache kam auch die Diskussion um die Anhebung aller Stellen im Schulsektor und die 1 Stunde Mehrarbeit. Über den Ganztagsbetrieb an Grundschulen informierte der Ausschußvorsitzende. An rund 10.000 Grundschulem werden 2,8 Millionen Kinder unterrichtet. Eine bundesweite Umfrage habe ergeben: 20 % sind für Schulbetrieb bis Mittag., 70 % mit Mittagessen und 10 % für Ganztagsbetreuung.

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