Klinikum Wolfenbüttel bringt Beruf und Familie in Einklang

12. März 2019
Pflegedirektor Ralf Harmel, Geschäftsführer Axel Burghardt, stellv. Personalleiterin Lisa Kröger, Verwaltungsdirektor Christian Keunecke, Projektmanagerin Susanne Hans und Auditor Steffen Kühn bei der Übergabe des Zertifikats. Foto: Städtisches Klinikum
Wolfenbüttel. Flexible Arbeitszeitmodelle, Home Office, Kinderbetreuung, aber auch die Pflege von Angehörigen sind seit einigen Jahren feste Bestandteile der familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik des Städtischen Klinikums. Jetzt wurde das Klinikum dafür ausgezeichnet. Dies berichtet das Klinikum in einer Pressemitteilung.

Die kontinuierliche Arbeit im Bereich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie stehe dabei stets im Mittelpunkt des Handelns. Bereits zum dritten Mal in Folge werde das Städtische Klinikum daher mit dem Zertifikat zum Audit „berufundfamilie“ ausgezeichnet. 2013 wurde das Städtische Klinikum erstmals durch die berufundfamilie Service GmbH als familienbewusstes Krankenhaus zertifiziert. Nach erfolgreicher Re-Zertifizierung im Jahr 2016 wurden nun die durchgeführten Maßnahmen überprüft und weitere konkrete Ziele und Maßnahmen für die folgenden drei Jahre erarbeitet. „Viele große Brocken wurden in den vergangenen Jahren in Angriff genommen. Einiges ist bereits implementiert und in die Unternehmenskultur übergegangen“, zog Auditor Steffen Kühn Bilanz.

Besagte „Brocken“ stellen unter anderem die Einführung flexibler Teilzeit-Modelle, die Etablierung eines sogenannten Springerpools im Pflegedienst oder auch die aktive Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über das Vorschlagswesen beziehungsweise Ideenmanagement dar. Darüber hinaus seien die internen Kommunikationskanäle mit der Einführung eines firmeneigenen Intranets erweitert sowie die Ferienbetreuung für Mitarbeiterkinder auf- und ausgebaut worden.

Qualifiziertes und motiviertes Personal als wichtigste Ressource

Was vielleicht nach Sozialromantik klinge, sei fester Bestandteil der familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik des Klinikums: „Im Kern geht es darum, eine tragfähige Balance zwischen den Interessen der Arbeitnehmer und dem Klinikum als Arbeitgeber zu schaffen“, erklärte Geschäftsführer Axel Burghardt. In der Praxis bedeute dies, dass die Kinderbetreuung ebenso wichtig sei wie die Pflege von Angehörigen im Alter. Auch Themen wie Arbeitszeitflexibilität, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten oder der Ausbau von Angeboten im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements gehören dazu. Für eine bereichsübergreifende Umsetzung bedürfe es dabei regelmäßiger Gespräche mit Mitarbeitern aller Abteilungen des Klinikums.

„Qualifiziertes und motiviertes Personal ist die wichtigste Ressource, die wir haben“, betont Axel Burghardt. Deshalb sei die Erarbeitung und Umsetzung familienfreundlicher Maßnahmen entscheidend für den Halt und die Gewinnung ausgezeichneter Mitarbeiter. Die erfolgreiche Durchführung des Audits „berufundfamilie“ sei daher eine Bestätigung des nachhaltigen und gelebten Kulturwandels im Städtischen Klinikum, so der Geschäftsführer.

Weitere Maßnahmen für die Zukunft

Besonders deutlich werde dies bei einem Blick auf gemeinsame Veranstaltungen wie der alljährlichen Weihnachtsfeier oder dem Sommerfest, zu dem auch Angehörige eingeladen seien. Das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie erfahre zudem nicht nur in der Führungsebene große Unterstützung – auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewerteten die gezielte Beschäftigung mit der Thematik im Rahmen des Audits mehrheitlich als positiv.

Mit der Verleihung des Zertifikats ergeben sich jedoch auch weitere Maßnahmen für die Zukunft, die in einer Zielvereinbarung festgehalten wurden. So solle beispielsweise das Gesundheitsmanagement weiter ausgebaut und die Unterstützung bei Pflegeaufgaben noch transparenter für die Mitarbeiter gestaltet werden. „Es ist nicht das Ziel einen ganzen Maßnahmenkatalog zu füllen, sondern vor allem das Erreichte zu stabilisieren“, brachte Auditor Steffen Kühn die Zielvereinbarungen auf den Punkt. Im Kern ginge es darum zu fragen, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen, ergänzte Geschäftsführer Axel Burghardt. „Wenn wir das nicht berücksichtigen, wird es in der Zukunft sehr schwer.“ Ein vertrauensvoller Diskurs aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Augenhöhe soll dafür auch weiterhin die Basis bilden.

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