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„KissSingers“ singen für Kinder von Tschernobyl und Fukushima

6. April 2018
Die „KissSingers“ treten in der Martinikirche auf. Foto: Paul Koch
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Braunschweig. Am Sonntag, 15. April, um 16 Uhr findet in der Martinikirche im Rahmen der Europäischen Aktionswochen für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima ein Benefizkonzert statt. Wie Paul Koch, Projektreferent „Tschernobyl/Fukushima“, in einer Pressemitteilung berichtet, singt der Gospelchor „KissSingers“ aus Kissenbrück für die Kinder von Tschernobyl und Fukushima.

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Der Chor „Kisssingers“ besteht seit dem Jahr 2002 und wird von Olga Jesske geleitet. Der Chor hat 37 Mitglieder. Die Kisssingers verstehen sich nicht nur als reiner Gospelchor, sondern bieten ein recht abwechslungsreiches Repertoire (Gospel, Klassik, Rock und Pop), welches bislang auch bei einzelnen Auftritten in der Region gehört werden konnte. Nicht zuletzt die begleitenden Musikinstrumente wie Gitarre, Saxophon  und Djembe (afrikanische Trommel) tragen zur Vielseitigkeit des Chores und seines Programms bei.

7 Jahre nach der TEPCO – Katastrophe in Fukushima – Daichi sehen sich die Kinder von Fukushima sehr in Ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt.  Sie dürfen nur 30 Minuten am Tag an der „frischen Luft“ sein. Kindererholung im Ausland erlaubt die Regierung nicht, weil es offiziell keine sog. „Fukushima-Kinder“ gibt. So bleibt den Hilfsorganisatoren nur die Erholung im eigenen Land, weit ab von den belasteten Regionen. Auch 30 Jahre nach Tschernobyl gibt es keine Entwarnung. Zuviel Radioaktivität ist noch im Boden und wird durch selbstangebaute Lebensmittel im Körper aufgenommen. Die Kindererholung im Ausland hat in den letzten Jahren aus unterschiedlichen Gründen stark nachgelassen. Aber es gibt noch einige Hilfsorganisationen, die vor Ort ihren Dienst tun.

Der Spendenerlös wird je zur Hälfte für Fukushima-Kinder (über „Deutsch-Japanische Gesellschaft Dortmund“) und Tschernobyl-Kinder (über den Verein „Gemeinsam in die Zukunft“ [Pirna/Sachsen]) aufgeteilt.

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