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Kirchenregierung nominiert Pfarrer Fiedler für Leitungsamt

14. März 2018
Foto: Archiv
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Schöppenstedt/Wolfenbüttel. Pfarrer Martin Fiedler (52) kandidiert für das Propstamt in Schöppenstedt. Die Kirchenregierung hat ihn im Benehmen mit dem Propsteivorstand Schöppenstedt und der Gemeinde St. Stephanus in Schöppenstedt am Dienstag, 13. März, nominiert. Darüber berichtet die Ev.-luth. Landeskirche in ihrer Pressemitteilung.

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Die Wahl erfolgt durch die Propsteisynode am 17. April in Schöppenstedt. Zuvor wird sich Fiedler am 8. April der Propsteisynode Schöppenstdt vorstellen.

Zur Person

Martin Fiedler. Foto: Agentur Hübner

Martin Fiedler ist seit 1996 Pfarrer der Kirchengemeinde Schlewecke-Göttingerode (Propstei Bad Harzburg) und seit 2005 auch stellvertretender Propst der Propstei Bad Harzburg. Seit 2006 gehört er außerdem der braunschweigischen Landessynode und seit 2014 der Kirchenregierung an. Sein Theologiestudium absolvierte er in Erlangen, Kiel und Oberursel, bevor er seine erste Pfarrstelle im Pfarrverband Salzdahlum (Propstei Wolfenbüttel) erhielt. Fiedler ist verheiratet und Vater von vier Kindern.

Maximal zwei Wahlgänge

Nach der Propsteiordnung sind bei einem einzigen Kandidaten maximal zwei Wahlgänge vorgesehen. Die Person ist gewählt, wenn sie im ersten oder zweiten Wahlgang mehr als die Hälfte der Stimmen der gesetzlichen Zahl der Synodalen erreicht hat. Wird diese Zahl auch im zweiten Wahlgang nicht erreicht, muss die Kirchenregierung einen neuen Wahlvorschlag aufstellen. Die Propsteisynode Schöppenstedt hat 42 gesetzliche Mitglieder. Demnach muss der Kandidat 22 Stimmen erzielen, um die Wahl für sich zu entscheiden.

Die Aufgaben des Probstes

Der Propst hat die Aufgabe, in Zusammenarbeit mit dem Propsteivorstand das kirchliche Leben in der Propstei anzuregen und zu fördern. Er wird für die Dauer von zwölf Jahren gewählt und versieht das Propstamt mit einer halben Stelle. Mit der anderen Hälfte seiner Stelle ist er Gemeindepfarrer. Die Propstei Schöppenstedt hat 16.300 Mitglieder in 28 Gemeinden. Bis zum Eintritt in den Ruhestand im Juni 2017 war Bernhild Merz Pröpstin in Schöppenstedt.

 

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