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Kinokritik zu „Ghost Stories“: Gibt es Geister wirklich?

20. April 2018
regionalHeute.de war mal wieder im Kino. In dieser Woche in „Ghost Stories" mit Martin Freemann. Foto: Archiv/Nick Wenkel; Kritik: Jonas Walter
Wolfenbüttel. Am gestrigen Donnerstag lief der Horrorfilm "Ghost Stories" in Deutschland an. Auch im CineStar Wolfenbüttel konnte man sich also ordentlich gruseln. Doch wie erschreckend, spannend und gruselig der Film wirklich anzusehen ist, erklärt regionalHeute.de in der Kinokritik.

Der Psychologe Philip Goodman, gespielt von Andy Nyman, hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht Betrugsfälle in Verbindung mit angeblichen übernatürlichen Erscheinungen, oder eben Geistern, aufzudecken. In seiner Fernsehshow „Psychic Cheats“ entlarvt er angebliche Sichtungen und Begegnungen mit dem Übernatürlichen.

Lange war sein Leben und seine Vorstellung davon in Ordnung. Bis ihn sein großes Idol Charles Cameron, gespielt von Leonard Byrne, kontaktiert und bittet drei mysteriöse Fälle zu lösen, die angefangen hatten ihn vom Glauben abzubringen, dass alles Dinge rational erklärbar seien. Der eigentlich selbst totgeglaubte Cameron wirft Goodman drei Akten vor die Nase und fleht ihn an die Fälle zu untersuchen.

Goodman ist skeptisch, nimmt sich aber natürlich den betroffenen Personen an. Nachtwächter Tony Matthews (Paul Whitehouse), ein junger Mann namens Simon Rifkind (Alex Lawther), und der erfolgreiche Manager Mike Priddle (Martin Freeman) erlebten nach eigenen Angaben schreckliche, unerklärliche Dinge. Während Goodman sich mit ihnen beschäftigt, fängt er nach und nach selbst an, an seinen eigenen Überzeugungen zu zweifeln.

Wer jetzt Lust bekommen hat, den winterlichen Abend im Kino zu verbringen, dem sei „Criminal Squad“ ans Herz gelegt. Tickets, Trailer und Info gibt es auf CineStar.de

Trailer

Kritik

Der Film weiß über längere Passagen Spannungen aufzubauen und mit passender Musik die jeweiligen Szenerien zu untermalen. Die wirklichen Schreckmomente entladen sich in wenigen, aber intensiven Jumpscare-Elementen, die einem schon eine Gänsehaut bescheren können. Wer dauernd erschreckt werden möchte oder Splatter- beziehungsweise Gore-Sequenzen erwartet, wird hier allerdings enttäuscht. Den Film scheint zunächst ein logischer und nachvollziehbarer Handlungsstrang zu durchziehen, der an einem bestimmten Zeitpunkt aber eiskalt gekappt wird.

Für Sympathisanten des Horror-Genres ist „Ghost Stories“ aber durchaus einen Besuch wert. Der Film zieht sich zu keinem Zeitpunkt und wechselt durch die unterschiedlichen relevanten Charaktere regelmäßig die Szenerie.

Was andere Kinobesucher von „Ghost Stories“ halten und ob sie den Film empfehlen, hören Sie im folgenden Podcast:

3,5 von 5 regionalHeute.de-Punkten

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