Keine Angst vorm Arzt bei der Teddysprechstunde am Klinikum

6. April 2019
Zum Abschied gab es noch ein gemeinsames Bild mit dem zotteligen Patienten. Fotos: Städtisches Klinikum
Wolfenbüttel. Teddy hat sich am Arm verletzt! Ist er verstaucht oder sogar gebrochen? – Fragen über Fragen, die jüngst im Rahmen der „Teddysprechstunde“ am Städtischen Klinikum Wolfenbüttel beantwortet wurden. Das teilt das Städtische Klinikum mit.

27 junge Menschen absolvieren derzeit in Wolfenbüttel ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) unter der Trägerschaft des Städtischen Klinikums. Ihre Praktikumsorte sind entweder die hiesigen Kindertagesstätten oder das Krankenhaus der Stadt. „Vor einem Krankenhausbesuch brauch ich doch keine Angst zu haben. Dort sind alle freundlich und wollen mir helfen, ganz schnell wieder gesund zu werden…“. Ein solcher Satz aus den Mündern der Vorschulkinder der Kindertagesstätte „Kita Alter Weg“ war erklärtes Ziel dieser Aktion.

Sechzehn Kinder im Alter von fünf bis sechs Jahren, fieberten im Konferenzzentrum des Klinikums mit als es darum ging, herauszufinden wie schwer Teddys Verletzung wirklich ist. So wurde der zottelige Patient von den Kindern abgehorcht, der Blutdruck gemessen, die Hand zum Trösten gehalten und gemeinsam auf die Röntgenbilder gewartet. Letztlich stand fest, dass der Arm nicht gebrochen war – was für ein Glück! Entsprechend selig verabschiedeten sich die Jungen und Mädchen und kehrten mit einem kleinen Präsent und einem selbstangelegten Verband ums Handgelenk als Souvenir in die KiTa zurück.

Zum Hintergrund

Im Rahmen der FSJ-Schulungswochen treffen alle Freiwilligen zusammen. Die Aktion „Teddysprechstunde“ ist ein Projekt im Rahmen einer dieser Schulungswochen. Grundgedanke ist, die Interessen und Fähigkeiten der FSJler der Wolfenbütteler Kitas und der Freiwilligen des Krankenhauses in einem gemeinsamen Projekt zu vereinen. Die enormen Potentiale beider Gruppen, können so gefördert und gefordert werden und dienen dabei einem wichtigen und erstrebenswerten Ziel – Kindern die Angst vor einer Behandlung im Krankenhaus zu nehmen.

So können die Freiwilligen der Kindertagesstätten ihr Wissen zur altersgerechten Kommunikation, zur kindlichen Entwicklung und generell zum Umgang mit Kindern einfließen lassen. Die FSJler des Krankenhauses bringen wiederum ihre Kenntnisse zu Behandlungsabläufen, Untersuchungen und pflegerischen Verrichtungen ein. In der Vorbereitungsphase erhalten die FSJler Unterstützung bei der Planung, Organisation und vor allem zur Sicherstellung der fachlichen Hintergründe durch die Projektleiter.

Gemeinsam erkundeten die Jungen und Mädchen das Krankenzimmer und probierten die verschiedenen Funktionen des Betts aus.

 

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