Junge Union Wolfenbüttel: Debatte über die aktuelle Schulreform

13. Juni 2018
Lorenz Plapper, Jacqueline Gödecke, Daniel Eimers, Klaus Hantelmann, Moritz Birkelbach, Lukas Quandt, Henrik Hagemann, Arne Bahns, Sarah Grabenhorst-Quidde. Foto: Junge Union Wolfenbüttel
Wolfenbüttel. Ende Mai traf sich die Junge Union Wolfenbüttel nach eigenen Angaben wie immer am zweiten Donnerstag im Monat zu ihrem regelmäßig stattfindenden Treffen im Sportheim BV Germania Wolfenbüttel, um eine Debatte über die aktuelle Schulreform und die Effizienz der verschiedenen Schulformen zu führen.

Als Gast für dieses Thema wurde Klaus Hantelmann, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Schule und Sport eingeladen. Nach einer kurzen, persönlichen Vorstellung ging Klaus Hantelmann auf die Punkte ein, die im Bereich Schulwesen für den Landkreis Wolfenbüttel am relevantesten sind. Diese setzten sich zusammen aus den einzelnen Schulformen, der Relevanz des Standortfaktors, wie sich die Schullandschaft im Landkreis entwickelt und welche Themen dazu im Kreistag debattiert werden.

Bei den vorgestellten Statistiken, die Klaus Hantelmann mit im Gepäck hatte wurde ersichtlich, dass sich die Schülerzahlen der Grundschulen im Landkreis Wolfenbüttel in den letzten Jahren konstant gehalten haben. Großen Zuwachs verzeichnen, nach der erfolgreich absolvierten Grundschule die Gymnasien, als auch die Gesamtschulen im Landkreis.
Zum Standortfaktor Schule blieb zu sagen, dass eine Schule als Standortfaktor nach wie vor sehr interessant für die Kommunen ist aber nicht der entscheidende Punkt. Klaus Hantelmann äußerte jedoch, dass aus seiner Sicht die Grundschule, gerade im ländlichen Raum ein Standortfaktor ist. Eltern möchten ihre Kinder nicht große Entfernungen überwinden lassen, um zur Schule zu kommen. Frei nach dem alten Spruch „Kurze Wege für kurze Beine“. Anders sei dies bei den weiterführenden Schulen. Hier sei die Zentrierung ein wichtiger Punkt, so Hantelmann.

Besonders freute sich Klaus Hantelmann über den Erhalt der Förderschulen. Hier konnten die Schüler auch gleich ein Musterbeispiel der Demokratie erleben. Die Schüler, die sich für den Erhalt der Förderschulen aussprachen, kontaktierten Hantelmann persönlich, um ihn zu bitten, sie bei dem Kampf um ihre Förderschulen zu unterstützen. Bei der Abstimmung im Kreistag ging der Antrag mit einer Stimme Mehrheit durch. Die Schüler freuten sich riesig darüber, dass sie ihre Förderschule erhalten konnten und gleichzeitig haben sie gelernt, was man erreichen kann, wenn man sich für etwas einsetzt, so Hantelmann.

Nach den Zahlen, Daten und Fakten, die Klaus Hantelmann der Jungen Union mitgebracht hatte, konnten die Mitglieder der Jungen Union, die noch zur Schule gehen oder vor Kurzem damit fertig wurden noch von ihren Erfahrungen berichten, Kritik äußern oder offen gebliebene Fragen an Klaus Hantelmann stellen. Die offene und freundliche Art, die Klaus Hantelmann stets an sich hat machte diese Gesprächsrunde nicht nur interessant und informativ, sondern sorgte auch für die Art von Lockerheit bei den monatlichen Treffen, in der die Mitglieder der Jungen Union Wolfenbüttel gerne zusammen debattieren.

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