Im Baugebiet Södeweg soll Kita mit 125 Plätzen entstehen

14. Juni 2018 von
In Wolfenbüttel herrscht ein Mangel an Kita-Plätzen. Entsprechende Gegenmaßnahmen sollen nun beschlossen werden. Symbolfoto: Sandra Zecchino
Wolfenbüttel. In Wolfenbüttel fehlen Kita-Plätze. Als eine Gegenmaßnahme soll im Baugebiet „Södeweg“ durch die Stadt eine Kindertagesstätte mit einer Betreuungskapazität von bis zu 125 Plätzen errichtet werden. Das geht aus einer Beschlussvorlage hervor, die dem Ausschusses für Jugend und Soziales am heutigen Donnerstag vorgestellt wird.

Im Zuge der Ausweisung des neuen Baugebiets „Södeweg“ sei – nicht zuletzt aufgrund des allein in diesem Bereich zu erwartenden Zuzugs – eine entsprechend nutzbare Fläche für eine Kindertagesstätte planerisch vorgesehen worden. Angesichts der hohen Nachfrage, insbesondere im Norden und Osten der Stadt, sei der Neubau einer Kindertagesstätte an diesem Standort und in der vorgeschlagenen Größenordnung (mindestens fünf Gruppen) zu empfehlen.

Allerdings sei ursprünglich eine Planung und Umsetzung des Vorhabens frühestens ab dem Jahr 2020 vorgesehen gewesen, so dass derzeit keine Mittelansätze im Doppelhaushalt 2018/2019 für dieses Projekt verankert seien. Da die Zeit dränge, schlägt die Verwaltung vor, die Vorbereitungen der Verwaltung zur Realisierung schnellstmöglich zu veranlassen und damit eine Fertigstellung und Inbetriebnahme der neuen Kindertagesstätte zum Beginn des KiTa-Jahres 2021/2022 anzustreben. Dies bedinge insoweit eine umgehende Priorisierung des Vorhabens, so dass – unter dem Vorbehalt einer Beschlussfassung des Rates in der zweiten Jahreshälfte 2018 – ein Planungsansatz im laufenden Haushaltsjahr 2018 sowie Mittelansätze in den Jahren 2019 bis 2021 für den Bau vorzusehen seien.

Weitere Maßnahmen

Zur Abdeckung des sich abzeichnenden Betreuungsbedarfs für Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren sollen noch weitere Maßnahmen beschlossen werden. Die Stadt Wolfenbüttel will die Schaffung von bis zu weiteren 125 Betreuungsplätzen,
die freie Träger durch Neubauten oder die zweckentsprechende Nutzung von Bestandsimmobilien im Stadtgebiet bereitstellen sollen, unterstützen.

Da diese Maßnahmen wohl erst bis zum KiTa-Jahr 2021/2022 greifen, sollen kurzfristig auftretende zusätzliche Betreuungsbedarfe durch entsprechende räumliche Erweiterungen in den bestehenden Einrichtungen, unter
Berücksichtigung der Option einer modularen Bauweise, abgedeckt werden.

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