Illegale Müllentsorgung an der L 625

4. April 2019
Matthias Behrens (Mitarbeiter ALW), Anne Krämer (Mitarbeiterin Ordnungsamt SG Sickte), Steffen Köppe (Leiter Ordnungsamt), Dunja Kreiser (Bürgermeisterin Gemeinde Evessen), Sandra Wehr (Werksleiterin ALW) (v. li.). Foto: privat
Evessen. Am Dienstag trafen sich Mitarbeiter des Abfallwirtschaftsbetriebes des Landkreises Wolfenbüttel, Evessens Bürgermeisterin und Landtagsabgeordnete Dunja Kreiser, sowie das Ordnungsamt der Samtgemeinde Sickte an der L 625 kurz vor dem Ortseingang Evessen (aus Richtung Neuerkerode). In diesem Bereich wird immer wieder illegal Müll entsorgt. Das berichtet die Samtgemeinde Sickte.

Immer mehr Bürgerinnen und Bürger engagieren sich in Sachen Mülltrennung und Müllvermeidung. So fanden in den letzten Tagen und Wochen auch wieder „Stadtputz-Aktionen“ in verschiedenen Städten und Gemeinden statt. Dieses vorbildliche Engagement besitzen jedoch offenbar nicht alle. Für einige wenige scheint der Begriff „Umweltschutz“ noch ein Fremdwort zu sein.

Zahlreiche Autoreifen, defekte Fensterrahmen, unzählige Plastiktüten, Kanister, Flaschen und selbst Baustellenbeleuchtung wurde von den Mitarbeitern des ALW an der L 625 eingesammelt. Erschreckend, wie auch Werksleiterin Sandra Wehr findet. „Die Belastung durch illegale Müllentsorgung für unsere Mitarbeiter ist immens“, stellte sie während des Ortstermins fest. Insbesondere, wenn es wie an der L 625, die Böschung hinabgeworfen wird. „Unsere Mitarbeiter müssen schwere Gegenstände, wie Autoreifen oder Betonreste teilweise steile Abhänge hochschleppen. Das ist eine nicht unerhebliche Gefahr für die Kollegen.“

Ein Bußgeld bis zu 5.000 Euro ist möglich

Im vergangenen Jahr musste sich der ALW um 448 Fälle von illegaler Müllentsorgung im ganzen Landkreis kümmern und weggeworfenen Abfall einsammeln. „Insgesamt waren dies über 39 Tonnen Müll“, erläuterte Thorsten Tunnat, Fuhrparkleiter des ALW. Steffen Köppe, Leiter des Ordnungsamtes der Samtgemeinde Sickte, weist darauf hin, dass illegale Müllentsorgung als Ordnungswidrigkeit verfolgt und geahndet wird. Ein Bußgeld bis zu 5.000 Euro ist möglich.

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