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Himmelfahrt in den Kliniken – So verlief der Donnerstag

11. Mai 2018 von
Aus medizinischer Sicht verlief der gestrige Feiertag in den meisten Städten eher ruhig. Symbolbild: pixabay
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Region. Am gestrigen Donnerstag wurde wie in jedem Jahr gefeiert und getrunken. An Himmelfahrt - oder auch Vatertag - waren unzählige Gruppen von Menschen unterwegs und haben den Feiertag genossen. regionalHeute.de hat bei den Krankenhäusern nachgefragt, wie oft die Partys eskaliert oder die Wanderungen schief gegangen sind.

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Ralf Nehmzow, Sprecher der Harzklinik Goslar, beantwortete die Frage wie folgt: „Im Prinzip war die Einsatzlage bezüglich von Vorfällen, die im Zusammenhang mit Feiern am „Vatertag“ stehen, bei uns in der Rettungsstelle der Asklepios Harzklinik Goslar ähnlich wie in früheren Jahren. Insgesamt hatten wir circa 17 Fälle zu behandeln, die durch übermäßigen Alkoholkonsum bei Vatertags-Feiern bedingt waren, einige der Betrunkenen wurden bereits in der Nacht zum Donnerstag zu uns in die Rettungsstelle gebracht.

Unter anderem handelte es sich dabei um Verletzungen durch alkoholbedingte Stürze, Verdacht auf Alkoholvergiftung und eine Verletzung durch den Wurf einer Bierflasche. Wir können immer nur wieder warnen vor übermäßigem Alkoholmissbrauch, durch solches unverantwortliches Verhalten schädigt man nicht nur sich selbst, sondern gefährdet auch andere Menschen und belastet die Kapazitäten der Rettungsstelle, der Ärzte und Pflegekräfte.“

Ein normaler Feiertag

Matthias Schultz vom Helios Klinikum Gifhorn berichtet ebenfalls „es hat sich in Grenzen gehalten“. „Die Anzahl der medizinischen Notfälle in der Zentralen Aufnahme des Klinikums Wolfenbüttel am Vatertag war nur geringfügig über der eines normalen Wochenendtages; im Vergleich mit den Durchschnittstagen war die Anzahl der Unfälle allerdings etwas in den Bereich der Freizeitunfälle verschoben. Bedingt durch punktuelle Überlastung ist es in den frühen Mittagsstunden und am Abend zu etwas längeren Wartezeiten gekommen.“, teilt Dr. med. Ulrich Heida vom Städtischen Klinikum Wolfenbüttel mit. Anderweitige Auffälligkeiten oder besondere Situationen wären nicht verzeichnet worden.

Ruhiger Verlauf mit wenigen Ausnahmen

In der Helios Klinik Helmstedt wäre die Fahrradnutzung in Verbindung mit Alkohol aufgefallen. „In der Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt traten vermehrt Stürze in Kombination mit Alkohol und Benutzung eines Fahrrades auf, die das Personal zusätzlich beschäftigten. Ansonsten war es ein ,normaler‘ Tag in der Notaufnahme – wie an diesen Tagen, wenn alle Praxen an einem Feiertag mit anschließendem Brückentag geschlossen sind.“ Im Helios Klinikum Salzgitter hingegen habe es kein erhöhtes Patientenaufkommen gegeben, teilt Sabina Korkmaz, Leiterin der Unternehmenskommunikation mit.

Wilken Köster, Klinikumsdirektor des Klinikums Wolfsburg hatte ebenfalls Ähnliches zu berichten. Bis zum frühen Nachmittag habe es sogar weniger als sonst am Vatertag zu tun gegeben. Besondere Entgleisungen oder Vorfälle habe es nicht gegeben.

Die Notfallaufnahme des Klinikums in Peine teilt mit, dass der Feiertag keinen besonderen in den letzten Jahren darstellte. Es hätte ein etwas verstärktes Aufkommen an Patienten und vermehrtes Unfallgeschehen unter Alkohol gegeben. Zudem wären auch körperliche Auseinandersetzungen zu verzeichnen gewesen.

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