Hernienzentrum des Städtischen Klinikums lädt zum Herrenabend

30. November 2018
Die Veranstaltung findet im Klinikum Wolfenbüttel statt. Foto: Anke Donner
Wolfenbüttel. Jedes Jahr diagnostizieren Ärzte deutschlandweit über 200.000 Leistenbrüche. Dabei sind in 80 Prozent der Fälle Männer betroffen. Dies nimmt das Hernienzentrum des Städtischen Klinikums am Mittwoch, 5. Dezember 2018, ab 18 Uhr zum Anlass, um unter dem Titel „Ohne Leiste keine Leistung“ zum Herrenabend einzuladen.

Laut Pressemitteilung des Wolfenbütteler Klinikums stehen vor allem die Risikofaktoren, die Diagnostik und die aktuellsten Behandlungsmöglichkeiten im Mittelpunkt der Veranstaltung. Darüber hinaus bietet das Ärzteteam des Hernienzentrums den Teilnehmern einen kostenfreien Leistencheck an – eine Überweisung ist dafür nicht nötig.

Viele verschiedene Ursachen

Dr. Gregor Kocowski, , Leiter des Hernienzentrums des Städtischen Klinikums. Foto: Städtisches Klinikum

„Eine Hernie beschreibt einen Bauchwandbruch, bei dem Fettgewebe und teilweise auch Eingeweide aus der Bauchhöhle nach außen gedrückt werden. Erfolgt das durch den sogenannten Leistenkanal spricht man von einer Leistenhernie, die entweder angeboren oder erworben sein kann“, erklärt Dr. Gregor Kocowski, Leiter des Hernienzentrums des Städtischen Klinikums. Bei Männern ist der Kanal etwas weiter ausgeprägt als bei Frauen. „Man könnte sagen, dass der Leistenkanal eine Schwachstelle im Körper eines Mannes ist“, so Kocowski. Der Kanal allein führe jedoch nicht automatisch zu einem Leistenbruch. Dafür gebe es vielmehr verschiedene Ursachen. Wer beispielsweise eine Bindegewebsschwäche habe, könne eher betroffen sein. „Wenn man dann etwas sehr Schweres anhebt oder stark presst, kann etwas Darm in oder durch den Leistenkanal gedrückt werden – dann sprechen wir von einem Leistenbruch“, erörtert der Leiter des Hernienzentrums.

Einblick in die Operation

Neben den Risikofaktoren und den verschiedenen Arten und Formen von Leistenbrüchen werden die Referenten des Herrenabends auch einen detaillierten Einblick in die Operationsverfahren und mögliche Alternativen geben. „Dabei gilt es vor allem die Vorteile einer möglichen Operation beziehungsweise die bestehenden Risiken genau gegeneinander abzuwägen“, erläutert Dr. Gregor Kocowski.

Zu bedenken ist zudem, dass Leistenschmerz viele unterschiedliche Ursachen haben kann, die mitunter eine orthopädische, neurologische oder auch eine urologische Mitbeurteilung nötig machen. Daher werden neben Dr. Kocowski mit Dr. Tilmann Dreßel, Facharzt für Viszeralchirurgie, und Markus Hoffmann, Oberarzt/Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, zwei weitere Experten als Referenten des Abends das Thema aus chirurgischer und orthopädischer Sicht näher beleuchten.

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