Hauptunfallursache: Mangelnder Abstand – Hohes Tempo auf Platz 3

7. April 2019
Die Polizei Wolfenbüttel hat jetzt ihre Unfallstatistik veröffentlicht. Archivfoto: Werner Heise
Wolfenbüttel. Wie berichtet hat die Polizei im letzten Jahr 2.631 Verkehrsunfälle in Stadt und Landkreis Wolfenbüttel registriert. Hauptursachen der Unfälle sind mangelnder Abstand, Vorfahrtsvergehen und nicht angepasste Geschwindigkeit. Das teilt die Polizei Wolfenbüttel mit.

Bei 172 (2017: 191) Unfällen wurde der Sicherheitsabstand nicht eingehalten. In 164 (193) Fällen wurde die Vorfahrt missachtet. Es handelt sich um den niedrigsten Wert der letzten 5 fünf Jahre. In den Fällen, in denen als Unfallursache „überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit“ festgestellt werden konnte, sanken leicht von 126 auf 117. Dieser Wert entspricht dem Mittelwert der letzten fünf Jahre und liegt damit unverändert auf hohem Niveau. Daher bleibt die Geschwindigkeitsüberwachung ein Eckpfeiler der polizeilichen Verkehrsüberwachung, so die Polizei.

Bei 95 (94) Unfällen waren Fehler beim Einfahren in den fließenden Verkehr ursächlich. In 78 (89) Fällen wurden Fehler beim Abbiegen gemacht. Dies ist der drittniedrigste Wert der letzten fünf Jahre. Die Zahl der Unfälle beim Überholen oder Fahrspurwechsel sank von 68 auf 60.

Zahl der Unfälle unter Alkohol- und Drogeneinfluss leicht gestiegen

81 (99) Fahrzeugführer wurden bei Kontrollen alkoholisiert im Straßenverkehr angetroffen. Die Zahl der Unfälle unter Alkoholeinfluss stieg auf 38. Der Vorjahreswert von 29 Unfällen war der tiefste seit 15 Jahren. Infolge intensiver Kontrollen wurde bei 39 (21) Fahrzeugführern Drogeneinfluss festgestellt. Die Anzahl der Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluss stieg auf 5 (1). Beide Werte sind die höchsten der letzten fünf Jahre.

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