Anzeige


Gymnasium im Schloss begeistert mit Shakespeare-Aufführung

8. März 2018
Ein Sommernachtstraum am GiS. Fotos: GiS
Anzeige

Wolfenbüttel. Mitunter wird Kursen im Darstellenden Spiel nachgesagt, sie dienten nur der Selbsterfahrung und zeigten bestenfalls ein wenig szenisches Geplänkel auf der Bühne. Dass es sich hier um ein Vorurteil handelt, zeigte der Kurs des 12. Jahrgangs am Montag und Dienstag im Theatersaal des Schlosses auf eindrucksvolle Weise, heißt es in einer Pressemitteilung des Gymnasiums.

Anzeige

Unter der professionellen Leitung von Peter Schilffarth bot der Kurs eine Adaption an Shakespeares Sommernachtstraum, die es in sich hatte. Mit unglaublicher Spielfreude führten die angehenden Abiturienten ein 90-minütiges Theaterstück auf, das es an Schauspielkunst, Witz und Unterhaltungswert mit manchen Aufführungen aufnehmen konnte. Worum geht es?

Helena liebt Demetrius, Demetrius Hermia, Hermia Lysander. Irrungen und Wirrungen – die Liebe als ein boshaftes Monster. Verstärkt wird das Chaos noch durch den hinterlistigen Elfen Puck (Burak-Mert Karaokutan), der im Auftrag des Elfenkönigs Oberon (Arne Stantien) mit allerlei Zaubereien die eine gegen den anderen ausspielt. Die Handlung gelangt zu dramatischen Höhepunkten, wenn sich die Rivalen Lysander (Alexander Brausmann) und Demetrius (Tom v. Kolczyinski) über Stock und Stein verfolgen, oder Hermia (Yasmin Olcay/Celina Heier) und Helena (Hannah Kahmann/Alina Thiele) in Zeitlupe zum Nahkampf übergehen. Natürlich nimmt alles ein gutes Ende, doch bis dahin zeigen die jungen Schauspieler ein Feuerwerk an Gags, Einlagen und Anspielungen.

Der Elf Puck bei einer Verzauberung

Raps wechseln mit Abba-Songs, hemdsärmelige Handwerker-Gespräche mit eleganten Reimen, und sogar einige Zeilen des spätmittelalterlichen englischen Originals werden rezitiert. Man merkte den Beteiligten die Freude über ihre Inszenierung an: nach dem lang andauernden Schlussapplaus formulierte Clara Brockhaus, die als Handwerker „Zettel“ einen Großteil des abendlichen Amusements beigesteuert hatte, ein großes Lob an den Regisseur Peter Schilffarth: „Wir sind unglaublich stolz, dass Sie mit uns dieses Stück auf die Bühne gebracht haben!“

Medienpartner
Anzeigen

Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: wolfenbuettel@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-21
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztliche Bereitschaftspraxis: 05331-8553990
Elterntelefon: 0800 111 0 550

Deutsches Rotes Kreuz
- Servicestelle: 05331/ 9750 200
- Tafel: 05331/ 94 86 55
- Kleiderkammer: 05331/ 927 846 4
- ITZ: 05331/ 927 847-0
- Solferino: 05331/ 927 84 2880
- Pflege+Betreuung: 05331/ 9750 714
- Rettungsdienst: 05331/ 9750 612

Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenschutzhaus Wolfenbüttel: 05331-41188
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Hospizverein Wolfenbüttel: 0171/6226606
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Wolfenbüttel: 05331-9340
Landkreis Wolfenbüttel: 05331-840
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Stadt Wolfenbüttel: 05331-860
Strom-Gas-Wasser-Störungsstelle der Stadtwerke Wolfenbüttel: 05331-408111
Technisches Hilfswerk (THW) Wolfenbüttel: 05 33 1 / 96 99 40
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006