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Gegen Kaffee-Einwegbecher: Linke schlägt „Salzgitter-Cup“ vor

7. Dezember 2017
Jährlich landen unzählige Einwegbecher im Müll - dies will die Linke nun ändern. Symbolfoto: pixabay
Salzgitter. Jedes Jahr werden in Deutschland drei Milliarden Coffee-to-go–Einwegbecher in den Müll oder auf die Straße geworfen. Dieses Müllaufkommen schadet der Umwelt und kostet die Stadt überdies jedes Jahr viel Geld. Die Fraktion DIE LINKE möchte dies ändern und hat dazu einen Ratsantrag gestellt.

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Die Stadtverwaltung soll zusammen mit dem SRB und den Werbegemeinschaften Salzgitter Bad und Lebenstedt ein Konzept zur Vermeidung von Müll aus Einwegtrinkbechern erarbeiten. „Wir wollen, dass insbesondere bei Coffee-to-go Bechern eine Mehrwegquote bis Ende 2018 von 100 Prozent erreicht wird“, erklärt dazu der Fraktionsvorsitzende Hermann Fleischer.

Der Salzgitter-Becher

Der Freiburg-Cup. Foto: Michael Bamberger

Geprüft werden soll dabei die Einführung eines bepfandeten Mehrweg-„Salzgitter-Bechers“. Dies sei auch eine Werbemaßnahme für eine umweltfreundliche Stadt. „In Freiburg wurde 2016 der „Freiburg Cup“ als Mehrwegpfandbecher mit Erfolg eingeführt“, ergänzt Fleischer.

Laut dem 2017 vom Rat beschlossenen „Umweltbericht Salzgitter 2015“ gibt es eine Rangfolge des Umgangs mit Müll. An erster Stelle steht die Vermeidung (also Mehrweg statt Einweg), an zweiter Stelle das Recycling und erst an letzter Stelle die Beseitigung von Müll. „Um den Salzgitter-Cup zu fördern, soll Übergangsweise eine Umweltabgabe von 25 Cent je Einwegbecher erhoben werden. So soll Umweltfreundlichkeit belohnt werden“, macht Fleischer den ökologischen Standpunkt der Linken deutlich.

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