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Gärtnermuseum: Vorträge sorgten für volle Häuser

10. April 2018
Karl Voges bei seinem Vortrag zum Obst- und Gemüsebau im Alten Land und der Pfalz. Foto: Andreas Meißler
Wolfenbüttel. Das Gärtnermuseum im Streckhof am Neuen Weg hatte nach eigenen Angaben jüngst zu zwei Vor­trägen eingeladen. Den Auftakt gestaltete Karl Voges mit dem Thema “Das Alte Land und die Pfalz: Obst- und Gemüsebau rüstet sich für die Zukunft“.

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Informativ und zugleich kurzweilig zeigte der Referent eindrucksvoll die Unterschiede der beiden Anbaugebiete mit ihren Tausenden von Hektar Fläche auf. Im Mittelpunkt seiner Aus­führungen standen dabei insbesondere die Produktionsmethoden und Sortimente, die Ver­marktung und Qualitätsanforderungen, aber auch die Auswirkungen der unterschiedlichen klimatischen Verhältnisse auf die Arbeitsweisen der mehreren hundert Betriebe in den beiden Regionen.

In der Pfalz ist der Übergang von der Hand- zur Maschinenarbeit im größten geschlossenen Anbaugebiet Deutschlands eine der entscheidenden Herausforderungen für die Zukunft. Dagegen wird das Alte Land bereits heute vom Maschineneinsatz geprägt. Hier ist der Schwerpunkt auf die Aus­wahl der Sorten und damit den Nachfragen durch die Märkte bzw. Konsumenten zu legen. Den zweiten Vortrag gestaltete Dirk Fellenberg. Sein Thema lautete: „Rasen – Ein Baustein der Natur“, denn der Gärtnermeister ist ehrenamtlich als Beisitzer im Vorstand der Deutschen Rasengesellschaft tätig.

Nach der Vorstellung verschiedenster Gräser, bis hin zum 40 Meter hohen Bambus, gab der Referent einen Überblick zu den Arten, Aufgaben und der “Leis­tung“, die Rasen vollbringt. „Der Rasen ist ein Plaisir-Ground. Es gab in bereits im Mittelalter und um 1840 wurde der erste Rasenmäher erfunden,“ so Fellenberg.

Die nachfolgenden Ausführungen vor allem zur Aussaat, dem Schnitt, dem Vertikutieren, der Düngung und Beregnung sowie Bewässerung des Rasens gingen mit hilfreichen Tipps und Tricks rund um die tägliche Rasenpflege für die interessierten Zuhörer einher. Manche Anekdote, die zum Schmunzeln und für Heiterkeit sorgte, durfte dabei nicht fehlen. Eine ausgiebige Fragerunde für das Publikum und individuelle Gespräche schlossen sich an.

Beiden Vortragenden wurde mit viel Applaus für die Gestaltung der Abende gedankt.

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