Freiwilligenagentur präsentiert sich bei Integrationskonferenz

8. März 2017
Von links: Cornelia Rundt, Khaledin Arabsade, Ali Arabsade und Astrid Hunke. Foto: Privat
Hannover. Das Bündnis „Niedersachsen packt an“ hatte zur vierten Integrationskonferenz unter dem Titel „Werkstatt Bürgerschaftliches Engagement“ am vergangenen Montag in Hannover eingeladen.

Bei einem Markt der Möglichkeiten präsentierten sich über 60 Projekte, Initiativen und gute Beispiele zum bürgerschaftlichen Engagement in der Flüchtlingshilfe. Das Team der Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e.V. stellte seine Projekte zur Flüchtlingsarbeit vor. Sie informierten über folgende Projekte / Programme: „Peers helfen“, „Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Wolfenbüttel“, „Ankommenspatenschaften Braunschweig“, „Patenschaften für Neuzugewanderte in Stadt und Landkreis Wolfenbüttel“, „International Marketplace“ sowie zur allgemeinen Arbeit der Freiwilligenagentur. Am Stand der Freiwilligenagentur gab es unter anderem Taschen, Kugelschreiber, Flyer der genannten Projekte und den Interkulturellen Kalender in verschiedenen Größen.

„Die riesige Resonanz – das war wunderbar! Wir stecken unsere Kapazitäten gern in solche Veranstaltungen, weil es uns als Freiwilligenagentur wichtig ist, uns für die Bedürfnisse und den sich daraus ergebenden Herausforderungen der Bürgerinnen und Bürger im Ehrenamt einzusetzen“, sagt Agenturleiterin Astrid Hunke. Zu Besuch am Stand waren unter anderem Sozialministerin Cornelia Rundt, Staatssekretär Jörg Röhmann und Landesbeauftragter Matthias Wunderling-Weilbier (Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig). Aus Wolfenbüttel wurden Claudia Pinkert (Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe Landkreis Wolfenbüttel) und Ulrich Mittmann (Stabsstelle I.02 – Integration der Stadt Wolfenbüttel) begrüßt.

Besnik Salihi von der Freiwilligenagentur freute sich besonders über den Austausch mit Dr. Hans-Joachim Heuer vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration. „Ich fühle mich hier ernst genommen und freue mich, dass ich gefragt werde. Einen engen Austausch von uns handelnden Personen mit Vertretern aus den Ministerien herzustellen, finde ich sehr wichtig. Meine jungen Geflüchteten konnten sich vor Ort selbst informieren und haben das auch sehr gern gemacht – sie konnten ihr Projekt, das von „Demokratie leben!“ gefördert wurde, vorstellen und den Zuspruch genießen.“

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