Försterling: Kultusminister hat keine Lösungen für Schul-Probleme

14. August 2019
Symbolfoto: Pixabay
Hannover/Wolfenbüttel. Das neue Schuljahr startet nach Auffassung der FDP-Fraktion im Landtag Niedersachsen mit den alten Problemen: fehlende Lehrer, erneut eine hohe Zahl von Abordnungen, Unterrichtsausfall und schlechte Rahmenbedingungen für die Inklusion. Dies berichtet die FDP in einer Pressemitteilung.

„Man muss sich wirklich fragen, was der Minister seit seiner Amtsübernahme getan hat. Schön, dass er durch das Land reist und sich die bekannten Probleme immer wieder vor Ort anhört. Besser wäre es allerdings, wenn er die Probleme lösen würde“, so der bildungspolitische Sprecher der FDP- Fraktion, Björn Försterling.

Mit Amtsübernahme habe der damals neue Kultusminister versprochen, die Abordnungen deutlich zu reduzieren. Verbesserungen habe es seither aber nicht wirklich gegeben. Zwar sei es gelungen, mehr Lehrer einzustellen, als in den Ruhestand gehen. Den Mehrbedarf für Ganztagsschulen, die Inklusion und beispielsweise Elternzeiten von jungen Lehrkräften fange das aber nicht auf. Die Unterrichtsversorgung habe sich daher nicht spürbar verbessert. Spürbar sei allerdings nach wie vor der Unterrichtsausfall.

„Der Kultusminister versäumt es seit fast zwei Jahren, den Lehrerberuf attraktiver zu machen und Belastungen abzusenken“, so Försterling. Die versprochene Besoldungserhöhung nach A13 für die Grund-, Haupt- und Realschullehrer werde nicht kommen. Die versprochene Altersermäßigung für Lehrkräfte ab 55, um insbesondere Frühpensionierungen zu verhindern und die Lehrer länger im Beruf zu lassen, bliebe eine unerfüllte Ankündigung. Zu dem großen Bereich der Inklusion habe der Minister heute nicht ein einziges Wort gesagt. Hier blieben die Schulen nach wie vor weitestgehend auf sich allein gestellt und aus den versprochenen Entlastungen für die Schulleitungen sei auch nicht viel geworden. Försterling: „Wir erleben einen Minister, der mit Ankündigungen und Versprechungen auf Zeit spielt. Die Schulen, die Lehrer und die Schüler scheinen ihm dabei egal zu sein, Hauptsache er übersteht die Legislaturperiode auf diesem Schleudersitz.“

Medienpartner

Anzeigen
Veranstaltungen
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: wolfenbuettel@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-21
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztliche Bereitschaftspraxis: 05331-8553990
Elterntelefon: 0800 111 0 550

Deutsches Rotes Kreuz
- Servicestelle: 05331/ 9750 200
- Tafel: 05331/ 94 86 55
- Kleiderkammer: 05331/ 927 846 4
- ITZ: 05331/ 927 847-0
- Solferino: 05331/ 927 84 2880
- Pflege+Betreuung: 05331/ 9750 714
- Rettungsdienst: 05331/ 9750 612

Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenschutzhaus Wolfenbüttel: 05331-41188
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Hospizverein Wolfenbüttel: 05331 / 900 4146
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Wolfenbüttel: 05331-9340
Landkreis Wolfenbüttel: 05331-840
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Stadt Wolfenbüttel: 05331-860
Strom-Gas-Wasser-Störungsstelle der Stadtwerke Wolfenbüttel: 05331-408111
Technisches Hilfswerk (THW) Wolfenbüttel: 05 33 1 / 96 99 40
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006