Firma Roßberg will in eigener Immobilie weiter wachsen

6. Juli 2018
Die Wirtschaftsförderer ließen sich die Innovationen der Landschaftsgärtner Matthias Roßberg (Zweiter von links) und Sebastian Glatter (Dritter von links) zeigen: Ina Hallmann, Wirtschaftsförderin des Landkreises (von links), Justine Keffel vom Landkreis und der städtische Wirtschaftsförderer Dietrich Behrens. Foto: Roßberg
Wolfenbüttel. Für die Wolfenbütteler Firma Roßberg Garten-, Landschafts- und Umweltbau beginnt jetzt ein neuer Abschnitt der Unternehmensgeschichte. Der innovative Gartenbaubetrieb will am Standort Neuer Weg 79a weiter wachsen. Die besten Voraussetzungen dafür haben die Geschäftsführer Sebastian Glatter und Matthias Roßberg jetzt geschaffen. Nach drei Jahren als Mieter der Immobilie sind sie seit Anfang Juli Inhaber des Wohnhauses mit angrenzendem Ladengeschäft.

„Unser Standort hier ist unser bestes Aushängeschild“, sagt Sebastian Glatter bei einem Besuch der Wirtschaftsförderer Dietrich Behrens (Stadt Wolfenbüttel) und Ina Hallmann (Landkreis) am Neuen Weg – der meist befahrenen Straße Wolfenbüttels. Rund 28.000 Autos würden jeden Tag am Firmensitz vorbeifahren. „Es passiert oft, dass hier an der Kreuzung gehupt wird, weil jemand bei roter Ampel verträumt auf unsere Außenanlage blickt und deswegen das Grün-Signal verpasst“, erzählt Glatter stolz. Auch Radtour-Gesellschaften würden regelmäßig halten, um den Garten zu bestaunen. „Eine bessere Werbefläche gibt es für uns nicht“, so Glatter. 70 Prozent ihrer Aufträge bekomme die Firma über ihre Außendarstellung, schätzt Glatter.

Seit der gemeinsamen Firmengründung vor drei Jahren gestalten Roßberg und Glatter das Außengelände zu einem Vorzeige-Garten, in dem sie zahlreiche ihrer innovativen Ideen ausprobieren und umsetzen. Am Haus sind beispielsweise Wärmewände installiert. Die damit gewonnene Wärme sorgt für die Temperierung der Büroräume. Solar-Panels an Sichtschutzelementen versorgen den gesamten Garten mit Energie. Dort wächst auch eine Eibe, die mit einer selbst entwickelten Methode spektakulär aus 15 Metern Höhe per Abwurf gepflanzt wurde.

Nun haben die Geschäfts-Partner das 1938 erbaute Haus samt Außenflächen gekauft. Dabei haben sie andere Kaufinteressenten mit ihrem Konzept ausgestochen. Die Geschäftsführer wollen ihre Bürofläche erweitern, in dem sie die untere Etage des angrenzenden Wohnhauses nutzen – „selbstverständlich unter Berücksichtigung der aktuellen Vermietung, schließlich wollen und müssen wir auf die Mieter im Haus Rücksicht nehmen“, so Glatter. Zwei weitere Wohnungen werden weiterhin vermietet. Für den Garten und die Außenanlage gibt es schon viele weitere Ideen. So könne sich Glatter vorstellen, eine Solarbetriebene Ladestation für E-Bikes zu errichten. Diese geplante Weiter-Nutzung hat die Verkäufer überzeugt. „Und wir werden jetzt hier niemals wieder weggehen“, schwärmt Glatter vom Firmen-Standort.

Bei der Gartenbau-Firma stehen die Zeichen somit auf Wachstum. „In den vergangenen drei Jahren sind wir von drei auf neun Mitarbeiter gewachsen und haben auch unseren Umsatz deutlich gesteigert“, berichtet Glatter. Diese Erfolgsgeschichte soll sich fortsetzen. Doch beim weiteren Wachstum steht derzeit der Fachkräftemangel im Weg. „Wir suchen Gärtner aller Fachrichtungen, Tischler und Maurer“, sagt Glatter. Auch Helfer werden beim Gartenbau benötigt. Nur könne die Firma derzeit keine einstellen, da es an Fachpersonal fehlt. „Unsere Branche steht derzeit vor einem Problem. Der Beruf des Gärtners ist vielen Schülern völlig unbekannt“, sagt Glatter. Die gute Außendarstellung der Firma am Neuen Weg solle daher auch als Werbung für den Berufsstand dienen.

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